Die fruchtbarsten Entwicklungen haben sich überall dort ergeben, wo zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammengetragen wurden (Werner Heisenberg)

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Name Kommentar
Ute
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erstellt am 05. Oktober 2011 um 8:11 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,
ich habe ein gaaaanz blödes HWS Problem....ich habe mindestens 1x in der Woche eine Blockade in der HWS, bekomme dann fürchterliche Kopfschmerzen.Gehe dann zu einem Dorn Therapeuten der mich wieder richtet.wäre die Packi Methode was für mich?Oder gibt es noch eine andere Lösung. Muskelaufbau mache ich 3x wöchentlich im Fitnessstudio-bringt aber nichts.
Bin über jede Antwort sehr dankbar.
Gruß

Ute
Dirk
Dirk s Homepage Dirk s IP angucken


erstellt am 22. Juni 2010 um 9:31 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Dieses Forum ist geschlossen und kann nur noch angesehen werden.

Die Beiträge werden/wurden auf eine neue Webseite umgezogen:

www.muskelfunktionstherapie.de

Bitte beachten Sie, dass aus Datenschutzgründen keine e-mail Adressen oder Nachnamen auf das neue Forum migriert werden.

Die Migration betrifftt ebenfalls die gesamten Inhalte dieser bisherigen Seite www.holistische-medizin.info

Die neue Seite lautet ab sofort:

www.muskelfunktionstherapie.de


An meiner offiziellen Praxiswebseite ändert sich nichts:

www.ganzheitliche-heilkunde.info

Bitte verwenden Sie zukünftig nur noch die Inhalte der neuen Webseiten und aktualisieren ihre Bookmarks.

Darüber hinaus würde ich mich freuen, wenn Sie die Seiten in Ihrem Umfeld bekannt machen oder auf diese verlinken.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen
Heilpraktiker
katrin
katrins Homepage katrins IP angucken


erstellt am 22. Juni 2010 um 0:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
sehr geehrter herr aus dem bericht "eigene erfahrung"
als diplomierte physiotherapeutin (aus der schweiz) habe ich aus interesse mal über das thema biokinematik etwas lesen wollen und bin dabei auf ihren bericht gestossen.
zuerst mal ist es natürlich sehr schön, dass sie mit der methode von herrn packi solche erfolge erzielen konnte. bravo!
was mich an ihrem bericht aber gestört hat, sind die undifferenzierten angaben über die klassische krankengymnastik wie z.b. auch, es sei eine weltneuheit, die gegenmuskeln der schmerzenden muskeln anzuschauen. solch ein käse!
das machen wir als triggerpunkttherapeuten (siehe www.imtt.ch)schon lange! beispiel ileopsoas: man lernt bereits im ersten triggerpunktkurs (ich absolvierte meinen ersten im jahre 1994), dass man bei rückenschmerzen immer auch den psoas auf verkürzung/verkrampfung untersuchen muss. und palpierbar ist der nicht durch die bauchdecke (da spannen auch menschen ohne schmerzen dagegen), sondern unterhalb des leistenbandes, nahe des Mm.pectineus.
ebenfalls interessant sind die lehren des dr.alois brügger, der ebenfalls in der aufrichte arbeitet und die bauchmuskeln entspannen und nicht im kieser auftrainieren lässt. auch das eine methode, die seit mehreren jahr(zehnten) besteht.
zudem sollte eine kompetente physiotherapeutin die behandlungsmethoden eines patienten überprüfen, wenn er mit stärkeren schmerzen erscheint. man macht da doch nicht einfach weiter ohne überlegungen!
also bitte keine verallgemeinerungen und rundumschläge ohne umfassendes wissen.
mit freundlichen grüssen
katrin


Kommentar von Dirk:
Hallo Katrin,

selbstverständlich haben schon andere Menschen (das war auch Dr. Brügger) ähnliches herausgefunden. Aber es ist bislang weitgehend unbekannt geblieben.

Zumindest hier in Deutschland ist es so, dass Triggerpunkte/Manuelle Medizin häufig noch an ihre Grenzen stößt - weil das Beweglichkeitstraining anschliessend fehlt. Zumindest kam ich das von den Patienten immer noch bestätigen, die mich wegen Schmerzproblemen aufgesucht hatten.

Auch über die Palpation und Therapie des Iliacus und Psoas bin ich etwas anderer Meinung als von Dir geschrieben. Aufgrund derartiger Therapiedefizite nehmen in Deutschland Rückenschmerzen immer mehr zu - auch wenn es sicher sehr gute und engagierte Krankengymnasten gibt. Doch leider wird das neue Wissen ihnen oft nicht in den Schulen gelehrt. Sie sind insofern aus meiner Sicht eher Leidtragende als Verantworliche für die Situation, denen Schmerzpatienten häufig ausgesetzt sind.

Aus diesem Grund biete ich auch zusammen mit einer Ärztin Seminare an, um vor allem die Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit zu erlernen. Seminare/Workshops-Webseite

Wie auch immer, es ist schön, dass es immer mehr Therapeuten gibt, die diese Zusammenhänge erkennen und so den Menschen mit Schmerzen helfen können. ich freue mich, dass Sie sich in diesem Bereich engagieren. Ich bitte auch zu berücksichtigen, dass die meisten Infos von dieser Webseite schon seit langer Zeit im Netz stehen und sich die Krankengymnastik sicher in Teilen seitdem weiterentwickelt hat.



Herzliche Grüße in die Schweiz

Dirk Ohlsen
Stefan
Stefans E-Mail Adresse Stefans IP angucken


erstellt am 11. Mai 2010 um 17:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Ende März war ich nun in der Biokinematikklinik in Bad Krotzingen. Hier ein kurzer Bericht: Ich kam an und wurde erstmal von einem Arzt untersucht. Ich musste ein paar Fragen zu mir selbst und meinem Problem beantworten. Ich hatte auch ein wenig Knieproblem zu der Zeit. Der Arzt meinte, das käme nicht vom knie her, sondern von der Muskulatur - drückte dann in der Hüftgegend auf eine Stelle und frage ob es weh tät. Ich konnte nur bejahen.

Während des Aufenthalts hatte ich mehrfach Physiotherapie um die Rückneige und andere Übungen zu erlernen. Auch wurde mir gesagt, dass ich meine Einlagen trotz krummen, verkürzten Beines nicht benutzen sollte, da der Fuß so besser arbeiten würde, da er nicht geschient sei (Dies habe ich dann getan). Es gibt einen Trainingsraum, der ständig zugänglich ist und den man benutzen darf/soll. Zumindest haben die Übungen meinen Knien geholfen, mit denen ich seitdem nur noch selten Probleme/Schmerzen habe. Allerdings drei Wochen nachdem ich die Einlagen nicht mehr getragen habe kamen neue Schmerzen hinzu. Nun stickt und brennt es im Stehen am Hodensack und teilweise habe ich dauernd das Gefühl groß auf die Toilette gehen zu müssen (obwohl das nicht der Fall ist). Telefonisch konnte ich die klinik erreichen udn ein Arzt rief mich zurück. Evtl. habe ich die Übungen nicht korrekt oder zuwenig gemacht...

Momentan halte ich es nur gerade so aus. Am besten geht es, wenn ich liege - so habe ich z.B. morgens gar keine Schmerzen. Erst ein paar Minuten danach sticht es zwischen den Beinen.
Ich werde erstmal noch die Übungen weitermachen, aber wenn alles nichts hilft fürchte ich komme ich trotz Packi nicht an einer OP vorbei.

Falls sonst jmd. Ideen hat - nur zu!

Stefan




Kommentar von Dirk:
Hallo Stefan,

bin bis 23.5. im Urlaub. Danach würde ich vorschlagen, dass Du mich mal für ein paar Minuten anrufst.

Dass Du die Übungen falsch gemacht hast, könnte sein, aber kommentieren kann ich das aus der Ferne nicht. Auch könnte eine andere Ursache in Frage kommen. Hast Du mein Buch schon mal gelesen.

Das wäre vorab eine gute Grundlage für eine Unterhaltung.

Herzliche Grüße

Dirk


Dirk Ohlsen
Dirk Ohlsens Homepage Dirk Ohlsens IP angucken


erstellt am 19. April 2010 um 19:48 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Zusammen,

unter dieser Webadresse findet sich die aktuelle Seminarübersicht, auch zum Thema Muskeltherapie und dem Behandlungskonzept der Biokinematik (nach W. Packi).

Besonders empfehlenswert sind die geplanten Workshops in Kooperation mit der Ärztin Ilona Kunzelmann, die einige Jahre in der Biokinematik Klinik arbeitete.

www.ganzheitliche-Heilkunde.info/seminare

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen
Stefan
Stefans E-Mail Adresse Stefans IP angucken


erstellt am 18. März 2010 um 19:23 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Ich habe seit ca. 10 Monaten Schmerzen die während langem Sitzen auftreten. Stehe ich dann auf merke ich nichts mehr (höchstens durch den Andruck der Kleidung auf der Haut). Und zwar sind es Schmerzen die am Gesäß mittig vom Spalt nach außen auf Höhe des Anus (aber nicht so tief im Spalt) auftreten. Ich habe das Gefühl das der Schmerz nur auf der Haut ist. Nach weiterem längerem Sitzen fühlt es sich an wie ein Brennen auf der Haut und die Unterseiten meiner Oberschenkel fühlen sich bis zum Knie auch so an. Besonders stark spüre ich es bei Berührung mit anderen Stoffen (beim Liegen auch). Am erträglichsten ist es noch auf einem harten Möbelstück zu sitzen, als z.B. mit Kissen. Für meinen Bürojob habe ich mir einen Sitzball gekauft, den ich abwechselnd mit dem Stuhl benutze. Auf dem Sitze ich relativ gut, nur hin und wieder bekomme ich Knieschmerzen.

Diagnostisch fand man schon vor zwei Jahren einen BSV LW5/SK1 mit langem Sequester. Damals hatte ich sehr starke Ischiasschmerzen. Durch medizinische Kräftigungstherapie bei Kieser (man wird in einen Kasten gesperrt und schaltet störende Muskulatur aus, wird nur die tiefe Rückenmuskulatur trainiert) verschwanden schliesslich meine Rückenschmerzen fast vollständig, allerdings fingen dann nach Beendigung der Therapie obige beschriebenen Schmerzen an. Es wurde wieder ein MRT gemacht und man stellte fest, dass der Sequester fast aufgelöst war, jedoch ein medialer Rezidiv erfolgt war, der an die Nervenwurzeln stößt. Ist der Rezidiv auf das Training zurückzuführen? Seitdem habe ich alles mögliche an Krankengymnastik probiert. Es ging mal besser, mal schlechter und nun geht es nach fast beschwerdefreien 1-2 Monaten wieder weiter und wird schlimmer. Daß ein gequetschter Nerv keinen Schmerzen verursachen soll kann ich (noch) nicht ganz verstehen. Ein Nerv ist eine Nervenleitung und durch das Quetschen können sich doch die Signale, die gesendet wurden, verändern. Im Hirn kommt dann die Information als Schmerz an, obwohl eigentlich alles ok ist. So, als wenn man einen Wasserschlauch einklemmt, dann kommt auch nur wenig Wasser raus.

Ich habe keine Leute getroffen, die solcherart Beschwerden haben wie ich. Weiss jemand (evtl. jmd. mit dem gleichen Problem) oder Dirk woran so etwas liegen kann? Was sollte ich hier machen? Kann die Rückneigeübung wirklich den Prolaps verstärken wie mir eine Physiotherapeutin erklärte? Ich möchte mich wirklich nur ungern operieren lassen. Aber wenn es nicht besser wird...

Ich bin etwas ratlos und hoffe auf Besserung.

viele Grüße an alle Leser
Stefan
Ehle Esther
Ehle Esthers E-Mail Adresse Ehle Esthers IP angucken


erstellt am 07. März 2010 um 15:15 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Lieber Dirk Ohlsen
Gibt es in der Schweiz (Region St.Gallen) einen Therapeuten der die Packi Übungen anbietet? Habe nur die beiden Übungen aus dem Internet (Rück- und Vorneigeübungen) die ich auch seit zwei Wochen anwende. Habe allerdings noch keinen Erfolg damit gehabt. Vielleicht mache ich es nicht richtig??? Mein Problem ist eine Coxarthrose in der rechten Hüfte sowie Probleme mit den Lendenwirbeln.
Für Ihre Aufmerksamkeit vielen Dank und freundliche Grüsse Esther Ehle


Kommentar von Dirk:
Sehr geehrte Frau Ehle,

leider ist mir in St. Gallen kein Therapeut bekannt, aber Frau Dr. Kunzelmann (www.praxis-kunzelmann.de) behandelt meines Wissens ab und zu in Zürich.

Bei den bestehenden Problemen (sofern die Coxarthrose schon fortgeschritten ist) wäre es sicher auch überlegenswert, stationär für eine Behandlung in die Klinik von Walter Packi nach Bad Krotzingen zu gehen.

Die hier angesprochenen Übungen sind sicher sehr sinnvoll und oft zielführend, aber "autodidaktisch" alleine zu Hause durchgeführt dürften meist nur leichtere Beschwerden behebbar sein. Bei größeren muskulären Störungen halte ich die Begleitung durch einen Therapeuten für unabdingbar.

Herzliche Grüße und gute Besserung,

Dirk Ohlsen


Dirk Ohlsen
Dirk Ohlsens Homepage Dirk Ohlsens IP angucken


erstellt am 01. März 2010 um 17:57 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten

NEU: ": 2.Auflage - aufgrund des großen Erfolges der Erstauflage erscheint in wenigen Tagen die 2. Auflage
(mit kleineren Ergänzungen - aber faktisch sachlich identisch mit der 1.Auflage)

"Ganzheitliche Heilkunde für Körper, Geist und Seele - Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Lebensalter"

ISBN 978-3-940-44578-0 , Preis € 20,--, 420 Seiten

Es kann ab sofort bei allen Buchhandlungen (vor-)bestellt werden.

Wer möchte, kann das Buch auch formlos per e-mail bei mir direkt bestellen (versandkostenfrei). Das dürfte der schnellste Weg sein.
Bei Amazon ist es bereits sichtbar, aber erst in einigen Tagen dort verfügbar.

In dem Buch werden u.a. auf etwa 100 Seiten die Bedeutung der Muskulatur und Erklärungen für zahlreiche chronische Schmerzen geliefert.

Aus dem Inhalt:


1. Vorwort
2. Ein Mensch ist keine Maschine
3. Der Körper regeneriert sich selbst – ständig
4. Das elektrische Potenzial im menschlichen Körper
5. Die Bewegung des Körpers und die Bedeutung der Muskulatur
6. Arthrose ist heilbar
7. Ausgewählte Beschwerdebilder chronischer Schmerzen
8. Schock und seine Wirkung auf den Menschen
9. Körpersprache als die Ausdrucksform des Unterbewusstseins
10. Programmierte Verhaltensweisen
11. Instinkt und Instinktprogramm
12. Die Macht der Vorstellungskraft
13. Stress und seine Ursachen
14. Resonanzwirkungen
15. Spirituelle Bewusstseinsebene
16. Gesunde Lebensführung
17. Selbsthilfe bei Verletzungen
18. Chronische Erkrankungen als schleichender Prozess
19. Medizin als Heilkunst
20. Resümee



Ein Auszug des Buches findet sich auch über meine Praxiswebseite:

www.ganzheitliche-Heilkunde.info


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen


------------------------------------------------------

Wer umgehend das Lesen anfangen möchte:

Das Buch ist im Medizinportal DocCheck auch sofort online zum Preis von EUR 15,-- als digitale PDF Datei (Acrobat Reader Datei) zu erwerben:

Downloadlink
MESSNER Dieter
MESSNER Dieters E-Mail Adresse MESSNER Dieters IP angucken


erstellt am 26. Februar 2010 um 17:57 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo, ihr Leute da draußen!

Ich hab nur EINE Botschaft für euch:erhöht euren Arbeitsplatz auf Stehhöhe, Arbeitstischfläche auf Ellbogenhöhe, dazu nehmt ihr einen Barhocker in Schritt-bzw. Gesäßfaltenhöhe und unterm Tisch eine passende Fußstütze bestehend aus einem Kistchen o.ä.
(ich hab auch ein Pedaliergerät unterm Tisch) - und ihr seid für den Rest eures Lebens aus dem Schneider! Dann könnt ihr sitzen, stehen, stehsitzen, sitzsehen und halbsitzen oder pedalieren und so oft wie möglich die Haltung wechseln. Euer derzeitiger Stuhl-so wie alle deutschen Bürostühle- das ist Arbeitsplatzsicherung für Ärzte. Nie wieder bei der Arbeit in einem konventionellen Niedrigstuhl sitzen! Die ständige Körperabknickung im Sitzen beschert euch: das Rückenschmerz-Syndrom, das metaboloische Syndrom (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislaufbeschwerden, Fettleibigkeit, erhöhtes Sterberisiko), Hüft-und Kniegelenksarthrose, Thrombosen, verminderte männliche Fruchtbarkeit u.u.u.
Einen Billigtisch kann man sich aus Paletten bauen, einen hohen Hocker gibt's bei IKEA, im Grunde tut's jeder gute Barhocker mit passender Fußstütze. Am hohen Arbeitstisch kann man auch schön ponderieren (Wechsel von Spielbein u.Standbein), sogar laufen, gehen, im Grätschstand stehen. Der Niedrigstuhl fesselt nur.
Wer die Botschaft verstanden hat, dem wird's bald besser gehen, den anderen wünsch ich ein schönes Fegefeuer schon zu Lebzeiten.
Gruß aus den Alpen!

Und jede Stunde ein Gläschen Wasser trinken.


Kommentar von Dirk:
Sicherlich ist das ständige Sitzen ein Thema und Sitzerhöhungen eine Lösung in manchen Fällen. Doch für mich ist Sitzen in jeglicher Position auf Dauer nicht körpergerecht und ich plädiere für abwechslungsreiches Bewegen, wozu die hier erwähnten Beweglichkeitsübungen gehören.

Annette
Annettes IP angucken


erstellt am 21. Februar 2010 um 18:38 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
hallo dirk,
ich bin läuferin - gewesen, denn seit 6 monaten laufe ich nicht mehr. alles begann mit schmerzen im nervus femoralis vorne oben am oberschenkel nach einer langstrecke, nach einigen wochen habe ich dann eine laufpause gemacht, um sich alles beruhigen zu lassen. in dieser laufpause stellte sich aber allmählich heraus, dass die schmerzen nun auch beim gehen nach 10-30 min kamen, manchmal kribbelte es auch weiter runter in den oberschenkel, aber meist nur oben am oberschenkeansatz, das dann aber recht stechend und sehr schmerzhaft, so dass ich selbst beim lockeren gehen beim shopping eine pause machen musste! crosstrainer ist kein problem, selbst eine stunde geht super. meine hüfte ist übrigens in ordnung, wurde auch schon eingehend geprüft. weil es nunmehr seit 6 monaten beim gehen aber nicht besser ging, und selbst mal beim stehen stechend schmerzte, befragte ich wiederum den orthopäden, der nach MRT dann feststellte, medialer bandscheibenvorfall LWS 3/4, die bandscheibe verenge den nervenkanal und der nerv sei gereizt.
ob ich den bandscheibenvorfall allerdings schon 6 monate habe, weiß ich nicht, denn just an dem tag des MRT hatte ich akute schmerzen, ischialgie (oder so ähnlich) und habe nun seit tagen auch eine schiefe schonhaltung (skolliose), die beim gehen aber besser wird und am schlimmsten nach dem sitzen ist. vielleicht habe ich diesen bandscheibenvorfall also brandaktuell? der arzt meinte, er würde cortisonspritzen in den nervenkanal spritzen, damit sich der nerv beruhigt und abschwillt. kann ein nerv denn überhaupt dicker werden durch reizung/ entzündung? ich habe angst vor diesen spritzen, weil ich es beunruhigend finde, wenn mir jemand am rücken herumdoktort, wo alle nervenbahnen entlanglaufen, da kann doch sicherlich leicht etwas irreparabel geschädigt werden? was empfiehlst du mir?
ich hatte bei dir gelesen, dass sich deine bandscheibe wieder an den ihr zugewiesenen platz zurückgezogen hat. geht sowas denn überhaupt?? ich dachte, sie trocknet ein wenig aus oder die vorwölbung wird kleiner, aber kann sie sich wieder zurückziehen??
ich bitte um dein antwort, deine reklinationsübung habe ich eben erst entdeckt und mache sie jetzt fleißi.
danke!!!!!!!!!!!!
annette


Kommentar von Dirk:
Hallo Annette,

es wären hier einige Fragen und Thesen zu beantworten, die aber den Raum hier sprengen würden (z.B. dass Du keinen Nervenschmerz hast).

Was die Bandscheibe anbetrifft, so heilt dieser grundsätzlich wieder (der Vorfall wird resorbiert bzw. auch durch ein Vakuum bei der Reklination quasi "zurückgesogen") . Der Faserring heilt auch. Bei mir war damals nach 3 Monaten im Kernspin alles wieder 1A gesund.

Das meiste hierzu beantworte ich in meinem Buch, von daher empfehle ich Dir diese Lektüre.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Steffen
Steffen s E-Mail Adresse Steffen s IP angucken


erstellt am 19. Februar 2010 um 16:38 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,
ich möchte mich mit einer Frage an Dich wenden, vielleicht weißt Du darauf eine Antwort.
Nach meinen Bandscheibenvorfall habe ich fleißig die Rückneigeübungen nach Dr. Packi gemacht und es wurde selbstverständlich besser. Ich dachte wenn der gerade Bauchmuskel es schafft mich soweit rückwärts zu beugen, dann sollte doch das gröbste geschafft sein. Wenn ich aber etwas handwerkliches mache, bekomme ich wieder die alten Schmerzen zurück und es dauert wahrscheinlich wieder Tage bis es wieder besser wird.
Wenn aber der Bauchmuskel der Grund des Übels ist, wie kann es dann sein dass ich dann wieder Schmerzen bekomme, denn eine Tasse kann ohne Probleme auf meine Brust abgestellt werden.
Was meinst Du ??
vielen Dank
Steffen


Kommentar von Dirk:
Hallo Steffen,

das mit der Horizontalen bei der Rückneige ist schon mal super, aber nicht immer das einzige, was funktionsgestört sein kann. Aus der Entfernung kann ich das leider nicht kommentieren, aber in meinem Buch schon etwas detaillierter ausgeführt. Oder Du kommst mal zu mir in die Praxis, dann könnte ich mir das vor Ort anschauen.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Elena
Elenas E-Mail Adresse Elenas IP angucken


erstellt am 18. Februar 2010 um 10:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

Danke für die vielen Infos auf dieser Seite! Ich freue mich über jede Möglichkeit, eine Operation zu vermeiden. Ich selbst schwöre auf Yoga.


Liebe Grüße,
Elena
michael
michaels IP angucken


erstellt am 01. Januar 2010 um 16:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

mein 3. oder 4. LW sitzt nicht in korrekter Position und eine Beckenverwringung soll ich auch haben.

Mache die Übungen und merke auch,das ich beweglicher werde.
Trotzdem habe ich nach kurzer Zeit das Gefühl eine steife Wirbelsäule
zu haben.Die Knie schmerzen besonders beim Erheben aus dem Sitzen.

Meine Mutter ist total verkürzt und unbeweglich hat aber keine steife
Wirbelsäule und keine Probleme.
Daher vermute ich,das die Probleme von der Wirbelsäule kommen.
ael
Wie bekomme ich die Wirbel wieder in die richtige Position,damit die
Knie etc. vom Nerv wieder richtig versorgt wird?

Evtl Dorn-Therapie?

Gruss

Michael


Werner Runken
Werner Runkens E-Mail Adresse Werner Runkens IP angucken


erstellt am 16. Dezember 2009 um 11:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

Mein Status: Alter 70 J. / Scheuermann mit ca. 17 Jahren. Mit 66 Jahren stärkere Probleme mit der LWS. Nach Bewegungsunfähigkeit 12/2004 Einlieferung in Neurochirurgische Uniklinik Bonn, dort 10 Tage konservative Schmerzbehandlung.

Nachdem danach die Symptome (Schmerzen, Taubheitgefühl im Bein etc.) über Monate blieben, stieß ich auf Deine homepage und war sehr interessiert. Ich bin dann 8/2005 für 3 Tage in der BLAUEN-Klinik in Behandlung gewesen. Seitdem überzeugt von der holistischen Med. und PACKI-Methode.

Habe weiterhin chronische Schmerzen, die aber erträglich sind. Jogge 3-4 mal die Woche, meist 5-10 km. Kann auch 20 km ohne dass dabei besondere Probleme mit dem Rücken auftreten.

Da ich Fragen habe, z.B. : Wieviel Joggen ist gut? Ab wann ist Übertreibung schädlich? Welches Schuhwerk empfiehlst Du? Hälst Du Tatami/Futon ebenfalls für die beste Schlafstatt (von mir bis heute nicht realisiert)? Ich mache die Rückneigeübung nur morgens 15 sek., dann ein bißchen Joga, ist das zu wenig um gesund älter zu werden und welches Übungsprogram empfiehlst Du einem im Grunde überzeugten PACKIaner?
Wäre ein Besuch bei Dir zur Klärung dieser Frage erforderlich? Wenn Bonn nicht soweit weg wäre, hätte ich schon lange einen Termin bei Dir gemacht.

Vorab folgende Frage: Ich habe seit Monaten einen von mir selbst als
FERSENSPORN diagnostizierten Schmerz im Fuß. Was empfiehlt Du aus Deiner Sicht? Schadet längeres Joggen, wobei Fersensporn ebenso wie Rückenschmerzen sich nicht hinderlich bemerkbar machen? Gibt es Übungen oder Behandlungen, die ich machen sollte, um einer Verschlechterung vorzubeugen?

Dank für Deine Antwort im voraus und zunächst erholsame Feiertage

Grüße, herzlich

Werner
Jochen Bredlau
Jochen Bredlaus E-Mail Adresse Jochen Bredlaus IP angucken


erstellt am 13. Oktober 2009 um 19:09 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo, Dirk, ich bin neu hier, heiße Jochen und habe Dein umfassendes Werk hier im Internet mit Staunen studiert.

Die Reklination scheint ja eine tolle Sache zu sein und grundsätzlich mir auch logisch.

Allerdings frage ich mich, wenn jemand bei LWK5/SWK1 "zirkuläre Bandscheibenprotrusion" hat, und -"neuroforaminale Stenosierung und spondylarthrotische Facettengelekshypertrophien" (was das ist, weiß ich mittlerweile), ob dann die Reklination hilft oder auch Schaden machen kann.

Ich habe die Übung schon oft gemacht, aber denke manchmal, ob sich diese nicht z.B. auf meine degerierten ISGs auswirken kann.

Wäre dankbar für eine Auskunft und ob eine Behandlung bei mir möglich wäre.
Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 15. September 2009 um 14:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

könntest Du Dir vorstellen in Lüneburg oder in der Nähe eine Veranstaltung durchzuführen?

Das wäre eine tolle Sache.Denke bitte in ruhe darüber nach.

Gruss

Michael


Kommentar von Dirk:
Grundsätzlich wäre es denkbar, da ich ja sowieso auch hier in der Umgebung Seminare und Workshops anbiete.

Ist halt ein Stück weg, von daher müssten wir mal am Besten telefonieren.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 25. August 2009 um 14:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Was vergessen!

Muss ich energisch,also mit voller Kraft gegen einen Widerstand arbeiten oder ist wenig Druck auch ausreichend.

Danke

Michael


Kommentar von Dirk:
Der Muskel muss ermüden, was bei chronischen Problemen oft gleichtzeitig anfangs schmerzt. Bei einigen Übungen, z.B. beim Hals macht man es mit wenig Kraft über längere Zeit, bei anderen kurze Intensivbelastung. Dahinter steht ein Therapiekonzept, dass im Detail hier nicht ausgeführt werden kann. Es wäre verantwortungslos, ohne "Einstudieren" drauf los zu üben. Wer es möchte, kann es gerne tun, aber anraten tue ich es nicht! Es gibt schon ein wenig zu beachten und in der Praxis brauchen meine Patienten 1-3 Behandlungssitzungen, bis die Übungen richtig umgesetzt werden - obwohl hier vor Ort zusammen geübt wird.

Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 25. August 2009 um 14:35 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Allgemeine Fragen zur korrekten Ausführung!

1. Vorneigeübung für die hintere Muskelkette:

- Wenn ich die Beine strecke,mit geradem Ob.körper runterbeuge
und dann Becken fixiere bis ich nicht weiter runter komme
greife ich z.B. unter einem Schrank und tue so als ob ich mich
hochdrücke,dabei gerät die Muskelkette in Arbeitsspannung.

Ist das so richtig oder sollte eine 2. Person oben auf dem Rücken
druck ausüben?

2. Rückneigeübung

a) Kann man auf die Rückneigeübung im Stehen verzichten wenn
man sie auf den Knien macht?
b) Wenn ich den Bauch locker lassen soll,wie kriege ich die
Bauchmuskeln auf Länge?Ich dachte die Muskeln müssen sich
anstrengen sonst wäre es ja dehnen,oder?

Gruss

Michael




Kommentar von Dirk:


Hallo Michael,

zu 1) Immer externer Widerstand, da das Greifen der Hand Muskelanspannungen v.a. im Oberkörper erzeugt. Üben wird so ineffektiv. Deshalb am Besten ein Partner oder Schwerkraft einsetzen.

zu 2a) Die Fusstellung ist variiert. Beim Üben merkt man auch Belastungsunterschiede , deshalb beide Varianten.

zu 2b) Anstrengen in der extremen Extension. Bei "Unbeweglichen" heisst das anfangs Bauchmuskulatur, die bis ca. 30 Grad limitiert. Danach kommen die tiefen Schichten, v.a. Psoas.

Es gibt hier noch viele Varianten mit Drehungen etc. . Das ist unmöglich zu schreiben, deshalb halte ich es (eigentlich) für ratsam, diese Übungen vor Ort gezeigt zu bekommen. Im Herbst werde ich wieder mal ein Wochenende zu den Therapie mit Übungen anbieten. Der langfristige Nutzen für die Gesundheit ist unübersehbar.

Herzliche Grüße

Dirk


Brigitte
Brigittes E-Mail Adresse Brigittes IP angucken


erstellt am 21. August 2009 um 22:16 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,
kennst Du eine Praxis im Raum Frankfurt, die mit Biokinematik arbeitet ?

Danke,

Brigitte
Helmut
Helmuts IP angucken


erstellt am 13. August 2009 um 13:44 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

Du erwähntest, dass Du im Herbst wieder einen Wochenende zum Therapiekonzept machen möchtest, wo man auch die Übungen erlernen kann.

Hast Du schon eine Planung?

Viele Grüße

helmut


Kommentar von Dirk:
Hallo Helmut,

ja das habe ich vor, gehe aber nun erst einmal in Urlaub. Danach werde ich eine Terminplanung machen.

Ich habe schon eine Liste mit Interessenten. Ich würde vorschlagen, dass diejenigen Leser, die auch Interesse haben, mir einfach eine e-mail senden. Den Termin werde ich über meinen Newsletter auf der Seite http://www.ganzheiltliche-heilkunde.info bekanntmachen und dort unter dem Punkt Seminare. Auch gibt es dort einen Newsletter, wo man sich eintragen kann.

herzliche Grüße

Dirk

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