Die fruchtbarsten Entwicklungen haben sich überall dort ergeben, wo zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammengetragen wurden (Werner Heisenberg)

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Name Kommentar
Ehle Esther
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erstellt am 07. März 2010 um 15:15 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Lieber Dirk Ohlsen
Gibt es in der Schweiz (Region St.Gallen) einen Therapeuten der die Packi Übungen anbietet? Habe nur die beiden Übungen aus dem Internet (Rück- und Vorneigeübungen) die ich auch seit zwei Wochen anwende. Habe allerdings noch keinen Erfolg damit gehabt. Vielleicht mache ich es nicht richtig??? Mein Problem ist eine Coxarthrose in der rechten Hüfte sowie Probleme mit den Lendenwirbeln.
Für Ihre Aufmerksamkeit vielen Dank und freundliche Grüsse Esther Ehle


Kommentar von Dirk:
Sehr geehrte Frau Ehle,

leider ist mir in St. Gallen kein Therapeut bekannt, aber Frau Dr. Kunzelmann (www.praxis-kunzelmann.de) behandelt meines Wissens ab und zu in Zürich.

Bei den bestehenden Problemen (sofern die Coxarthrose schon fortgeschritten ist) wäre es sicher auch überlegenswert, stationär für eine Behandlung in die Klinik von Walter Packi nach Bad Krotzingen zu gehen.

Die hier angesprochenen Übungen sind sicher sehr sinnvoll und oft zielführend, aber "autodidaktisch" alleine zu Hause durchgeführt dürften meist nur leichtere Beschwerden behebbar sein. Bei größeren muskulären Störungen halte ich die Begleitung durch einen Therapeuten für unabdingbar.

Herzliche Grüße und gute Besserung,

Dirk Ohlsen


Dirk Ohlsen
Dirk Ohlsens Homepage Dirk Ohlsens IP angucken


erstellt am 01. März 2010 um 17:57 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten

NEU: ": 2.Auflage - aufgrund des großen Erfolges der Erstauflage erscheint in wenigen Tagen die 2. Auflage
(mit kleineren Ergänzungen - aber faktisch sachlich identisch mit der 1.Auflage)

"Ganzheitliche Heilkunde für Körper, Geist und Seele - Gesundheit und Wohlbefinden bis ins hohe Lebensalter"

ISBN 978-3-940-44578-0 , Preis € 20,--, 420 Seiten

Es kann ab sofort bei allen Buchhandlungen (vor-)bestellt werden.

Wer möchte, kann das Buch auch formlos per e-mail bei mir direkt bestellen (versandkostenfrei). Das dürfte der schnellste Weg sein.
Bei Amazon ist es bereits sichtbar, aber erst in einigen Tagen dort verfügbar.

In dem Buch werden u.a. auf etwa 100 Seiten die Bedeutung der Muskulatur und Erklärungen für zahlreiche chronische Schmerzen geliefert.

Aus dem Inhalt:


1. Vorwort
2. Ein Mensch ist keine Maschine
3. Der Körper regeneriert sich selbst – ständig
4. Das elektrische Potenzial im menschlichen Körper
5. Die Bewegung des Körpers und die Bedeutung der Muskulatur
6. Arthrose ist heilbar
7. Ausgewählte Beschwerdebilder chronischer Schmerzen
8. Schock und seine Wirkung auf den Menschen
9. Körpersprache als die Ausdrucksform des Unterbewusstseins
10. Programmierte Verhaltensweisen
11. Instinkt und Instinktprogramm
12. Die Macht der Vorstellungskraft
13. Stress und seine Ursachen
14. Resonanzwirkungen
15. Spirituelle Bewusstseinsebene
16. Gesunde Lebensführung
17. Selbsthilfe bei Verletzungen
18. Chronische Erkrankungen als schleichender Prozess
19. Medizin als Heilkunst
20. Resümee



Ein Auszug des Buches findet sich auch über meine Praxiswebseite:

www.ganzheitliche-Heilkunde.info


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen


------------------------------------------------------

Wer umgehend das Lesen anfangen möchte:

Das Buch ist im Medizinportal DocCheck auch sofort online zum Preis von EUR 15,-- als digitale PDF Datei (Acrobat Reader Datei) zu erwerben:

Downloadlink
MESSNER Dieter
MESSNER Dieters E-Mail Adresse MESSNER Dieters IP angucken


erstellt am 26. Februar 2010 um 17:57 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo, ihr Leute da draußen!

Ich hab nur EINE Botschaft für euch:erhöht euren Arbeitsplatz auf Stehhöhe, Arbeitstischfläche auf Ellbogenhöhe, dazu nehmt ihr einen Barhocker in Schritt-bzw. Gesäßfaltenhöhe und unterm Tisch eine passende Fußstütze bestehend aus einem Kistchen o.ä.
(ich hab auch ein Pedaliergerät unterm Tisch) - und ihr seid für den Rest eures Lebens aus dem Schneider! Dann könnt ihr sitzen, stehen, stehsitzen, sitzsehen und halbsitzen oder pedalieren und so oft wie möglich die Haltung wechseln. Euer derzeitiger Stuhl-so wie alle deutschen Bürostühle- das ist Arbeitsplatzsicherung für Ärzte. Nie wieder bei der Arbeit in einem konventionellen Niedrigstuhl sitzen! Die ständige Körperabknickung im Sitzen beschert euch: das Rückenschmerz-Syndrom, das metaboloische Syndrom (Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislaufbeschwerden, Fettleibigkeit, erhöhtes Sterberisiko), Hüft-und Kniegelenksarthrose, Thrombosen, verminderte männliche Fruchtbarkeit u.u.u.
Einen Billigtisch kann man sich aus Paletten bauen, einen hohen Hocker gibt's bei IKEA, im Grunde tut's jeder gute Barhocker mit passender Fußstütze. Am hohen Arbeitstisch kann man auch schön ponderieren (Wechsel von Spielbein u.Standbein), sogar laufen, gehen, im Grätschstand stehen. Der Niedrigstuhl fesselt nur.
Wer die Botschaft verstanden hat, dem wird's bald besser gehen, den anderen wünsch ich ein schönes Fegefeuer schon zu Lebzeiten.
Gruß aus den Alpen!

Und jede Stunde ein Gläschen Wasser trinken.


Kommentar von Dirk:
Sicherlich ist das ständige Sitzen ein Thema und Sitzerhöhungen eine Lösung in manchen Fällen. Doch für mich ist Sitzen in jeglicher Position auf Dauer nicht körpergerecht und ich plädiere für abwechslungsreiches Bewegen, wozu die hier erwähnten Beweglichkeitsübungen gehören.

Annette
Annettes IP angucken


erstellt am 21. Februar 2010 um 18:38 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
hallo dirk,
ich bin läuferin - gewesen, denn seit 6 monaten laufe ich nicht mehr. alles begann mit schmerzen im nervus femoralis vorne oben am oberschenkel nach einer langstrecke, nach einigen wochen habe ich dann eine laufpause gemacht, um sich alles beruhigen zu lassen. in dieser laufpause stellte sich aber allmählich heraus, dass die schmerzen nun auch beim gehen nach 10-30 min kamen, manchmal kribbelte es auch weiter runter in den oberschenkel, aber meist nur oben am oberschenkeansatz, das dann aber recht stechend und sehr schmerzhaft, so dass ich selbst beim lockeren gehen beim shopping eine pause machen musste! crosstrainer ist kein problem, selbst eine stunde geht super. meine hüfte ist übrigens in ordnung, wurde auch schon eingehend geprüft. weil es nunmehr seit 6 monaten beim gehen aber nicht besser ging, und selbst mal beim stehen stechend schmerzte, befragte ich wiederum den orthopäden, der nach MRT dann feststellte, medialer bandscheibenvorfall LWS 3/4, die bandscheibe verenge den nervenkanal und der nerv sei gereizt.
ob ich den bandscheibenvorfall allerdings schon 6 monate habe, weiß ich nicht, denn just an dem tag des MRT hatte ich akute schmerzen, ischialgie (oder so ähnlich) und habe nun seit tagen auch eine schiefe schonhaltung (skolliose), die beim gehen aber besser wird und am schlimmsten nach dem sitzen ist. vielleicht habe ich diesen bandscheibenvorfall also brandaktuell? der arzt meinte, er würde cortisonspritzen in den nervenkanal spritzen, damit sich der nerv beruhigt und abschwillt. kann ein nerv denn überhaupt dicker werden durch reizung/ entzündung? ich habe angst vor diesen spritzen, weil ich es beunruhigend finde, wenn mir jemand am rücken herumdoktort, wo alle nervenbahnen entlanglaufen, da kann doch sicherlich leicht etwas irreparabel geschädigt werden? was empfiehlst du mir?
ich hatte bei dir gelesen, dass sich deine bandscheibe wieder an den ihr zugewiesenen platz zurückgezogen hat. geht sowas denn überhaupt?? ich dachte, sie trocknet ein wenig aus oder die vorwölbung wird kleiner, aber kann sie sich wieder zurückziehen??
ich bitte um dein antwort, deine reklinationsübung habe ich eben erst entdeckt und mache sie jetzt fleißi.
danke!!!!!!!!!!!!
annette


Kommentar von Dirk:
Hallo Annette,

es wären hier einige Fragen und Thesen zu beantworten, die aber den Raum hier sprengen würden (z.B. dass Du keinen Nervenschmerz hast).

Was die Bandscheibe anbetrifft, so heilt dieser grundsätzlich wieder (der Vorfall wird resorbiert bzw. auch durch ein Vakuum bei der Reklination quasi "zurückgesogen") . Der Faserring heilt auch. Bei mir war damals nach 3 Monaten im Kernspin alles wieder 1A gesund.

Das meiste hierzu beantworte ich in meinem Buch, von daher empfehle ich Dir diese Lektüre.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Steffen
Steffen s E-Mail Adresse Steffen s IP angucken


erstellt am 19. Februar 2010 um 16:38 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,
ich möchte mich mit einer Frage an Dich wenden, vielleicht weißt Du darauf eine Antwort.
Nach meinen Bandscheibenvorfall habe ich fleißig die Rückneigeübungen nach Dr. Packi gemacht und es wurde selbstverständlich besser. Ich dachte wenn der gerade Bauchmuskel es schafft mich soweit rückwärts zu beugen, dann sollte doch das gröbste geschafft sein. Wenn ich aber etwas handwerkliches mache, bekomme ich wieder die alten Schmerzen zurück und es dauert wahrscheinlich wieder Tage bis es wieder besser wird.
Wenn aber der Bauchmuskel der Grund des Übels ist, wie kann es dann sein dass ich dann wieder Schmerzen bekomme, denn eine Tasse kann ohne Probleme auf meine Brust abgestellt werden.
Was meinst Du ??
vielen Dank
Steffen


Kommentar von Dirk:
Hallo Steffen,

das mit der Horizontalen bei der Rückneige ist schon mal super, aber nicht immer das einzige, was funktionsgestört sein kann. Aus der Entfernung kann ich das leider nicht kommentieren, aber in meinem Buch schon etwas detaillierter ausgeführt. Oder Du kommst mal zu mir in die Praxis, dann könnte ich mir das vor Ort anschauen.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Elena
Elenas E-Mail Adresse Elenas IP angucken


erstellt am 18. Februar 2010 um 10:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

Danke für die vielen Infos auf dieser Seite! Ich freue mich über jede Möglichkeit, eine Operation zu vermeiden. Ich selbst schwöre auf Yoga.


Liebe Grüße,
Elena
michael
michaels IP angucken


erstellt am 01. Januar 2010 um 16:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

mein 3. oder 4. LW sitzt nicht in korrekter Position und eine Beckenverwringung soll ich auch haben.

Mache die Übungen und merke auch,das ich beweglicher werde.
Trotzdem habe ich nach kurzer Zeit das Gefühl eine steife Wirbelsäule
zu haben.Die Knie schmerzen besonders beim Erheben aus dem Sitzen.

Meine Mutter ist total verkürzt und unbeweglich hat aber keine steife
Wirbelsäule und keine Probleme.
Daher vermute ich,das die Probleme von der Wirbelsäule kommen.
ael
Wie bekomme ich die Wirbel wieder in die richtige Position,damit die
Knie etc. vom Nerv wieder richtig versorgt wird?

Evtl Dorn-Therapie?

Gruss

Michael


Werner Runken
Werner Runkens E-Mail Adresse Werner Runkens IP angucken


erstellt am 16. Dezember 2009 um 11:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

Mein Status: Alter 70 J. / Scheuermann mit ca. 17 Jahren. Mit 66 Jahren stärkere Probleme mit der LWS. Nach Bewegungsunfähigkeit 12/2004 Einlieferung in Neurochirurgische Uniklinik Bonn, dort 10 Tage konservative Schmerzbehandlung.

Nachdem danach die Symptome (Schmerzen, Taubheitgefühl im Bein etc.) über Monate blieben, stieß ich auf Deine homepage und war sehr interessiert. Ich bin dann 8/2005 für 3 Tage in der BLAUEN-Klinik in Behandlung gewesen. Seitdem überzeugt von der holistischen Med. und PACKI-Methode.

Habe weiterhin chronische Schmerzen, die aber erträglich sind. Jogge 3-4 mal die Woche, meist 5-10 km. Kann auch 20 km ohne dass dabei besondere Probleme mit dem Rücken auftreten.

Da ich Fragen habe, z.B. : Wieviel Joggen ist gut? Ab wann ist Übertreibung schädlich? Welches Schuhwerk empfiehlst Du? Hälst Du Tatami/Futon ebenfalls für die beste Schlafstatt (von mir bis heute nicht realisiert)? Ich mache die Rückneigeübung nur morgens 15 sek., dann ein bißchen Joga, ist das zu wenig um gesund älter zu werden und welches Übungsprogram empfiehlst Du einem im Grunde überzeugten PACKIaner?
Wäre ein Besuch bei Dir zur Klärung dieser Frage erforderlich? Wenn Bonn nicht soweit weg wäre, hätte ich schon lange einen Termin bei Dir gemacht.

Vorab folgende Frage: Ich habe seit Monaten einen von mir selbst als
FERSENSPORN diagnostizierten Schmerz im Fuß. Was empfiehlt Du aus Deiner Sicht? Schadet längeres Joggen, wobei Fersensporn ebenso wie Rückenschmerzen sich nicht hinderlich bemerkbar machen? Gibt es Übungen oder Behandlungen, die ich machen sollte, um einer Verschlechterung vorzubeugen?

Dank für Deine Antwort im voraus und zunächst erholsame Feiertage

Grüße, herzlich

Werner
Jochen Bredlau
Jochen Bredlaus E-Mail Adresse Jochen Bredlaus IP angucken


erstellt am 13. Oktober 2009 um 19:09 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo, Dirk, ich bin neu hier, heiße Jochen und habe Dein umfassendes Werk hier im Internet mit Staunen studiert.

Die Reklination scheint ja eine tolle Sache zu sein und grundsätzlich mir auch logisch.

Allerdings frage ich mich, wenn jemand bei LWK5/SWK1 "zirkuläre Bandscheibenprotrusion" hat, und -"neuroforaminale Stenosierung und spondylarthrotische Facettengelekshypertrophien" (was das ist, weiß ich mittlerweile), ob dann die Reklination hilft oder auch Schaden machen kann.

Ich habe die Übung schon oft gemacht, aber denke manchmal, ob sich diese nicht z.B. auf meine degerierten ISGs auswirken kann.

Wäre dankbar für eine Auskunft und ob eine Behandlung bei mir möglich wäre.
Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 15. September 2009 um 14:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

könntest Du Dir vorstellen in Lüneburg oder in der Nähe eine Veranstaltung durchzuführen?

Das wäre eine tolle Sache.Denke bitte in ruhe darüber nach.

Gruss

Michael


Kommentar von Dirk:
Grundsätzlich wäre es denkbar, da ich ja sowieso auch hier in der Umgebung Seminare und Workshops anbiete.

Ist halt ein Stück weg, von daher müssten wir mal am Besten telefonieren.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 25. August 2009 um 14:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Was vergessen!

Muss ich energisch,also mit voller Kraft gegen einen Widerstand arbeiten oder ist wenig Druck auch ausreichend.

Danke

Michael


Kommentar von Dirk:
Der Muskel muss ermüden, was bei chronischen Problemen oft gleichtzeitig anfangs schmerzt. Bei einigen Übungen, z.B. beim Hals macht man es mit wenig Kraft über längere Zeit, bei anderen kurze Intensivbelastung. Dahinter steht ein Therapiekonzept, dass im Detail hier nicht ausgeführt werden kann. Es wäre verantwortungslos, ohne "Einstudieren" drauf los zu üben. Wer es möchte, kann es gerne tun, aber anraten tue ich es nicht! Es gibt schon ein wenig zu beachten und in der Praxis brauchen meine Patienten 1-3 Behandlungssitzungen, bis die Übungen richtig umgesetzt werden - obwohl hier vor Ort zusammen geübt wird.

Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 25. August 2009 um 14:35 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Allgemeine Fragen zur korrekten Ausführung!

1. Vorneigeübung für die hintere Muskelkette:

- Wenn ich die Beine strecke,mit geradem Ob.körper runterbeuge
und dann Becken fixiere bis ich nicht weiter runter komme
greife ich z.B. unter einem Schrank und tue so als ob ich mich
hochdrücke,dabei gerät die Muskelkette in Arbeitsspannung.

Ist das so richtig oder sollte eine 2. Person oben auf dem Rücken
druck ausüben?

2. Rückneigeübung

a) Kann man auf die Rückneigeübung im Stehen verzichten wenn
man sie auf den Knien macht?
b) Wenn ich den Bauch locker lassen soll,wie kriege ich die
Bauchmuskeln auf Länge?Ich dachte die Muskeln müssen sich
anstrengen sonst wäre es ja dehnen,oder?

Gruss

Michael




Kommentar von Dirk:


Hallo Michael,

zu 1) Immer externer Widerstand, da das Greifen der Hand Muskelanspannungen v.a. im Oberkörper erzeugt. Üben wird so ineffektiv. Deshalb am Besten ein Partner oder Schwerkraft einsetzen.

zu 2a) Die Fusstellung ist variiert. Beim Üben merkt man auch Belastungsunterschiede , deshalb beide Varianten.

zu 2b) Anstrengen in der extremen Extension. Bei "Unbeweglichen" heisst das anfangs Bauchmuskulatur, die bis ca. 30 Grad limitiert. Danach kommen die tiefen Schichten, v.a. Psoas.

Es gibt hier noch viele Varianten mit Drehungen etc. . Das ist unmöglich zu schreiben, deshalb halte ich es (eigentlich) für ratsam, diese Übungen vor Ort gezeigt zu bekommen. Im Herbst werde ich wieder mal ein Wochenende zu den Therapie mit Übungen anbieten. Der langfristige Nutzen für die Gesundheit ist unübersehbar.

Herzliche Grüße

Dirk


Brigitte
Brigittes E-Mail Adresse Brigittes IP angucken


erstellt am 21. August 2009 um 22:16 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,
kennst Du eine Praxis im Raum Frankfurt, die mit Biokinematik arbeitet ?

Danke,

Brigitte
Helmut
Helmuts IP angucken


erstellt am 13. August 2009 um 13:44 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

Du erwähntest, dass Du im Herbst wieder einen Wochenende zum Therapiekonzept machen möchtest, wo man auch die Übungen erlernen kann.

Hast Du schon eine Planung?

Viele Grüße

helmut


Kommentar von Dirk:
Hallo Helmut,

ja das habe ich vor, gehe aber nun erst einmal in Urlaub. Danach werde ich eine Terminplanung machen.

Ich habe schon eine Liste mit Interessenten. Ich würde vorschlagen, dass diejenigen Leser, die auch Interesse haben, mir einfach eine e-mail senden. Den Termin werde ich über meinen Newsletter auf der Seite http://www.ganzheiltliche-heilkunde.info bekanntmachen und dort unter dem Punkt Seminare. Auch gibt es dort einen Newsletter, wo man sich eintragen kann.

herzliche Grüße

Dirk
Marlis
Marliss E-Mail Adresse Marliss IP angucken


erstellt am 11. August 2009 um 12:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk

Könntest du nicht doch etwas zum Thema Joggen sagen, auf was besonders geachtet werden sollte ect. man hört ja doch immer sehr verschiedenes. Oder ist es zu individuell?

vielen Dank und herzliche Grüsse


Kommentar von Dirk:
Hallo Marlis,

auf Deinen Wunsch hin werde ich gerne etwas dazu sagen, da es wohl einige Menschen interessiert.

Sicher sind Schmerzen und Probleme individuell zu betrachten, aber ganz allgemein:

1) Joggen/Laufen

Ich jogge niemals. Joggen ist sehr einseitig und kraftineffizient. Mittels gehen kann ich beispielsweise leicht 40-50 km am Tag m***Wer so ein Wort in den Mund nimmt, sagt mehr über sich selbst aus als über den für den es gedacht war ****ieren - ohne Probleme - nach einer Stunde joggen bin ich "fertig". Es gibt für mich keine Sportart, die mich persönlich so anstrengt wie Joggen.
Joggen ist eine Hoch-/Tiefbewegung, dem Springen ähnlich. Dies ist eigentlich Energieverschwendung und muss in den Füssen immer abgefangen werden. Deshalb auch die Dämpfung der Schuhe. Selbstverständlich kann durch Training der Körper an Jogging gewöhnt werden. Doch Übergewichtigen und Anfängern ist das vermutlich anfangs nicht zu empfehlen. Man muss sich das nur anschauen in der Praxis - sieht oft schon vom Zuschauen ungesund aus. Profis dagegen rennen den Marathon regelrecht, das ist vom Laufstil her der Evolution zumindest angepasst. Als Jäger ging man entweder oder rannte. Beim Rennen entfällt die Auf-/Abwärtsbewegung, die beim langsameren Joggen besteht. Die Beine schwingen einfach unter dem Becken. Wer mal Maximalgeschwindigkeit kurzzeitig rennt, bemerkt den Unterschied schnell.

2) Abwechslungsreiches Training

Besser als einseitiges Joggen ist eine vielseitiges Training, dass v.a. kurzzeitiges Rennen, Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen etc. mit einschliesst. Am Besten noch oft barfuss gehen am Strand oder im See...das ist gut für die Fussmuskulatur. Beim Rennen hat man kaum eine Laufkontrolle - das ist gut, weil man sich so maximal natürlich bewegen muss.

3) Beweglichkeit

Die Fussmuskulatur verkümmert regelrecht in Schuhen. Die meisten meiner Patienten haben eine vollkommen verspannte Wade und Fussmuskulatur. Schon ein geringer Fingerdruck in die Fusssohle führt zu Schmerzen. Dies zeigt wie fehlverspannt diese Muskeln sind. Bei zunehmender Fehlbelastung, einseitigem + falschem Training ist es bis zum Ermüdungsbruch oder Schmerzen nicht weit. Auch die Achillessehne + deren Muskeln ist oft in schlechter Verfassung. Fazit: Wer unbedingt joggen möchte, der achtet am Besten vorher auf Beweglichkeit - auch auf ungeraden Böden trainieren ! Bergwandern ist hier keine schlechte Idee

4) Körperliches Training

Das ist natürlich sinnvoll für Herz, Kreislauf etc. . Doch genügt es hierfür, sich regelmässig gemäßigt zu bewegen. Neben Laufen auch andere Sportarten, alles was Spass macht, in Maßen und auf die Beweglichkeit achten.

5) Vorfuss / Mittelfuss

Im Prinzip sollen die Zehen mit eingesetzt werden, da man sonst im Prinzip auf 2/3 der Beinmuskulatur verzichtet. Das geht mit (gedämpften) Schuhen nur begrenzt, besser vielleicht mit diesen neuen Barfuss - Schuhen. Wenn man ab und zu rennt, dann lernt der Körper wieder richtig laufen. Nun langsam an die Belastung gewöhnen und man wird merken, dass man v.a. mit dem Vorfuss läuft. Die Diskussionen um den Gang liegen m.E. daran, dass jeder andere muskuläre Voraussetzungen und Defizite hat. So ist für den einen das richtig, für den anderen das ... Am Besten vertraut man dem Körper, dass er selbst weiss, wie Laufen geht . Und wenn Schmerzen auftreten, dann zuerst mal auf die Beweglichkeit der Muskeln schauen. Wenn hier groessere Defizite sind, diese beheben.

Ich hoffe, ich habe ein paar hilfreiche Tips gegeben.

Herzliche Grüße

Dirk

P.S.: Walter Packi hat mal einen Artikel für die Zeitschrift Running geschrieben, ich weiss aber nicht mehr wann das war...sicher ein paar Jahre her.


Peter
Peters IP angucken


erstellt am 09. August 2009 um 16:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Zusammen,

nachdem ich mich wegen chronischer Rückenschmerzen in vielen Foren und Seiten umgesehen habe, kommen mir einige Fragen auf.

Ist das hier beschriebene Therapiekonzept identisch mit dem Ansatz von Liebscher&Bracht sowie der Myoreflextherapie? Inwieweit hat dieser Ansatz mit der Dorn-Methode zu tun. Ich möchte gerne meine Schmerzen loswerden, aber weil ich im Norden Deutschlands lebe, ist mir ein Besuch in Ihrer Praxis wohl nicht möglich. Zu welchem Therapeuten soll ich gehen bzw. nach welcher Methode soll ich suchen? Mein Problem ist ein diagnostizierter Bandscheibenvorfall L4/L5 mit Austrahlung in das rechte Bein.

Danke und Gruss Peter


Kommentar von Dirk:
Hallo Peter,

nun, zur Therapie des Bandscheibenvorfalls bzw. der von Dir beschriebenen Schmerzen dürfte auf dieser Webseite das meiste ausgeführt sein. Deshalb verweise ich an dieser Stelle darauf.

Die andere Frage ist etwas komplexer. So wie es mir berichtet wurde und wie ich es teilweise persönlich ausgeführt bekommen habe, dürften die von Dir angesprochenen Ansätze (Liebscher&Bracht, Myoreflextherapie) als wesentliches Kernelement das Konzept von Walter Packi haben. Die angesprochenen Therapeuten haben beide das Konzept der Biokinematik von Packi erlernt und die Methode anschliessend individuell verändert und in ihrem Sinne weiterentwickelt.

Auch ich habe das getan und es gilt wohl ganz allgemein, dass jeder Therapeut individuelle Anpassungen an einem Therapiekonzept vornimmt, damit es für ihn persönlich stimmig ist. Man lernt auch viel von Patienten und erweitert so sein "Weltbild" immer weiter. Bei mir ist es zum Beispiel, dass ich viel stärker belastende Emotionen, Unfalltraumen, Schocks etc. mit berücksichtige und diese vorab versuche aufzulösen. So ist der Schmerz auch oft sofort verschwunden und man kann sich die etwas aufwändigere "Packi-Methode" erleichtern. Von dem grossen Nutzen der Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit bin ich dennoch voll überzeugt und lege diese meinen Patienten ans Herz.

Liebscher&Bracht sowie Mossetter (Myoreflextherapie) kann man auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie die Methode der Muskeltherapie (die bei allen verschiedenen Namen im Kern identisch ist) stärker bekannt machen, so dass nun vielleicht auch mehr und mehr Orthopäden/Neurochirurgen das Konzept begreifen und den Patienten eine zielführende Schmerztherapie zu Gute kommt. Da mein Informationsangebot auf dieser Seite von Beginn an (2002) kostenlos und gemeinnützig angelegt war und ist, konnte ich die Reichweite mangels kostenpflichtigem Marketings nicht derart vergrössern. Doch immerhin 3 Millionen Zugriffe auf diese Seite haben dann doch vielleicht auch ein Wenig das Bewusstsein zum Thema Rückenschmerz verändert.

So empfahl ich vielen Leuten, die weiter weg wohnten, beispielsweise erfolgreich die Klinik von Walter Packi Nähe Freiburg - manchmal auch einen Dorn-Therapeuten oder Myoreflextherapeuten. Doch grundsätzlich empfehle ich nur Therapeuten, die ich kenne und von deren Kompetenz ich überzeugt bin.

Derzeit stehe ich kurz vor Veröffentlichung eines Buches über ganzheitliche Heilkunde. Ein Teil (ca. 50 Seiten) behandelt die Theorie und Praxis dieses muskelorientierten Schmerztherapie Ansatzes zum Nutzen für Betroffene.

Was die Methode Dorn anbelangt, so setzt diese nach der dazugehörigen Theorie primär bei den Knochen und Wirbeln an. Meine Sichtweise dazu: Diese Knochen können sich nicht von alleine bewegen - sie brauchen muskuläre Kräfte, um bewegt zu werden. Wenn man sich die Dorn Handgriffe nun ansieht, sind es doch v.a. muskulär wirkende Eingriffe, die beispielsweise im Hin- und Herschwingen des Beines liegen. Gleichzeitig einen Wirbel in die richtige Position "hineinzudrücken" kann sehr hilfreich sein und Dinge beschleunigen; doch wenn hinterher nicht gezielt die Muskulatur durch Übungen wieder dauerhaft frei beweglich gemacht wird, kommen die Beschwerden oft wieder. So entsteht manchmal eine (für den Therapeuten vielleicht auch günstige) Abhängigkeit des Patienten von regelmässigen Praxisbesuchen. Dass soll die Leistung von Dieter Dorn aber keineswegs schmälern und ich bin vermutlich einer der wenigen Personen, die über Jahre hinweg den gemeinsamen Nenner aller dieser Therapiemethoden (incl. manuelle Medizin, Krankengymnastik) gesucht und am Ende gefunden haben. Packi war in diesem Bereich für mich derjenige, mit den bahnbrechensten Erkenntnissen.

Erweitert werden müssten alle diese Schmerzkonzepte noch um die Tatsache, dass jeder Therapeut auch automatisch eine heilende Energie abgibt, v.a. im Bereich seiner Hände. So erklärt es sich auch, warum manche Therapeuten Muskeln schneller "entkrampfen" können als andere.
Walter Packi hatte mir damals bereits gezeigt, dass bei der eigentlichen Druckpunkttechnik manchmal noch nicht einmal eine Berührung notwendig ist. Dass klappt nicht bei jede, Patienten, zeigt aber die grundsätzliche Bedeutung von Energien, deren Wirkung auf Biophotonen beruhen dürfte (ein spannendes wissenschaftliches Forschungsfeld).

Ich hoffe, ich habe das nun gut beschrieben,

Viel Erfolg mit Deiner Beweglichkeit und vielleicht hast Du jetzt eine Richtung, wie Du den für Dich passenden Therpeuten findest.

Dirk Ohlsen
Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 28. Juli 2009 um 13:48 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo zusammen,

wie joggt man am besten?Rein auf Vorfuss oder auch mit dem Mittelfuss?

Ich mache die Übungen u. denke habe verstanden worauf es ankommt.

Meine Waden waren sehr verkürzt und durch achill.sehnenprobleme habe ich seit 1 Jahr nicht mehr laufen können.

Wenn die Waden wieder auf Länge sind kann man wieder versuchen zu joggen?

Welche Schuhe sind am besten?

Danke

Michael


Kommentar von Dirk:
Hallo Michael,

am Besten rufst Du mich mal an.


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Michi
Michis E-Mail Adresse Michis IP angucken


erstellt am 29. Mai 2009 um 17:54 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo zusammen,

finde es schade,dass hier im Norden niemand mit der Packi-Methode vertraut ist,würde mich trotzdem gerne an die Übungen wagen.

Wo gibt es Anleitungen für die Übungen?

Gruss
Michi


Kommentar von Dirk:
Hallo Michi,

ist Ulrich Eicke bei zu weit weg? Siehe unter links auf meiner Praxiswebseite http://www.ganzheitliche-Heilkunde.info

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Helmut
Helmuts IP angucken


erstellt am 19. April 2009 um 12:52 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

wie war der Trainingstag am Ostersamstag?
Plants du, solch einen Tag mal wieder anzubieten?

Herzliche Grüße
Helmut


Kommentar von Dirk:
Hallo Helmut,

ich werde voraussichtlich im Herbst 2009 ein Wochenende anbieten, in dem das Konzept der Behandlung vermittelt wird und wir gemeinsam die wichtigsten Muskelübungen lernen.

Da es doch viele Informationen sind, die zudem im Sinne einer Therapie neu und ungewohnt sind, habe ich mich für 2 statt 1 Tag entschieden.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Steffen
Steffens E-Mail Adresse Steffens IP angucken


erstellt am 04. April 2009 um 19:50 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
guten Tag,
ich muß mich nocheinmal melden. Anfangs war ich vom Dr. Packi seine Rückenneigeübungen total begeistert. Ich hatte auch schon geschafft das eine Tasse auf meine Brust stehenblieb. Was aber dann eingesetzt hat, war dass ab der zweiten Nachthälfte meine Brust total geschmerzt hat. 2 Monate war das die Hölle. 3 Uhr war die Nacht zu Ende, das Atmen fiel mir total schwer, stand ich auf geht es dann langsam wieder weg. Irgendwann ging es auf einmal weg. Ich machte weiter mit der Rückenneigeübung und es ist wieder da. Kein Chiropraktiker oder Ortophäde findet was.
Ich habe aufgehört mit dem Rückneigen. Ich hoffe es geht jetzt wieder irgendwann weg. Ist vielleicht nicht gewollt dass man sich nach der anderen Seite so bewegen soll. Mir hat es leider nicht geholfen.
Vielleicht eine Art Nebenwirkung.
Viele Grüsse
Steffen

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