Die fruchtbarsten Entwicklungen haben sich überall dort ergeben, wo zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammengetragen wurden (Werner Heisenberg)

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Name Kommentar
Marlis
Marliss E-Mail Adresse Marliss IP angucken


erstellt am 11. August 2009 um 12:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk

Könntest du nicht doch etwas zum Thema Joggen sagen, auf was besonders geachtet werden sollte ect. man hört ja doch immer sehr verschiedenes. Oder ist es zu individuell?

vielen Dank und herzliche Grüsse


Kommentar von Dirk:
Hallo Marlis,

auf Deinen Wunsch hin werde ich gerne etwas dazu sagen, da es wohl einige Menschen interessiert.

Sicher sind Schmerzen und Probleme individuell zu betrachten, aber ganz allgemein:

1) Joggen/Laufen

Ich jogge niemals. Joggen ist sehr einseitig und kraftineffizient. Mittels gehen kann ich beispielsweise leicht 40-50 km am Tag m***Wer so ein Wort in den Mund nimmt, sagt mehr über sich selbst aus als über den für den es gedacht war ****ieren - ohne Probleme - nach einer Stunde joggen bin ich "fertig". Es gibt für mich keine Sportart, die mich persönlich so anstrengt wie Joggen.
Joggen ist eine Hoch-/Tiefbewegung, dem Springen ähnlich. Dies ist eigentlich Energieverschwendung und muss in den Füssen immer abgefangen werden. Deshalb auch die Dämpfung der Schuhe. Selbstverständlich kann durch Training der Körper an Jogging gewöhnt werden. Doch Übergewichtigen und Anfängern ist das vermutlich anfangs nicht zu empfehlen. Man muss sich das nur anschauen in der Praxis - sieht oft schon vom Zuschauen ungesund aus. Profis dagegen rennen den Marathon regelrecht, das ist vom Laufstil her der Evolution zumindest angepasst. Als Jäger ging man entweder oder rannte. Beim Rennen entfällt die Auf-/Abwärtsbewegung, die beim langsameren Joggen besteht. Die Beine schwingen einfach unter dem Becken. Wer mal Maximalgeschwindigkeit kurzzeitig rennt, bemerkt den Unterschied schnell.

2) Abwechslungsreiches Training

Besser als einseitiges Joggen ist eine vielseitiges Training, dass v.a. kurzzeitiges Rennen, Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen etc. mit einschliesst. Am Besten noch oft barfuss gehen am Strand oder im See...das ist gut für die Fussmuskulatur. Beim Rennen hat man kaum eine Laufkontrolle - das ist gut, weil man sich so maximal natürlich bewegen muss.

3) Beweglichkeit

Die Fussmuskulatur verkümmert regelrecht in Schuhen. Die meisten meiner Patienten haben eine vollkommen verspannte Wade und Fussmuskulatur. Schon ein geringer Fingerdruck in die Fusssohle führt zu Schmerzen. Dies zeigt wie fehlverspannt diese Muskeln sind. Bei zunehmender Fehlbelastung, einseitigem + falschem Training ist es bis zum Ermüdungsbruch oder Schmerzen nicht weit. Auch die Achillessehne + deren Muskeln ist oft in schlechter Verfassung. Fazit: Wer unbedingt joggen möchte, der achtet am Besten vorher auf Beweglichkeit - auch auf ungeraden Böden trainieren ! Bergwandern ist hier keine schlechte Idee

4) Körperliches Training

Das ist natürlich sinnvoll für Herz, Kreislauf etc. . Doch genügt es hierfür, sich regelmässig gemäßigt zu bewegen. Neben Laufen auch andere Sportarten, alles was Spass macht, in Maßen und auf die Beweglichkeit achten.

5) Vorfuss / Mittelfuss

Im Prinzip sollen die Zehen mit eingesetzt werden, da man sonst im Prinzip auf 2/3 der Beinmuskulatur verzichtet. Das geht mit (gedämpften) Schuhen nur begrenzt, besser vielleicht mit diesen neuen Barfuss - Schuhen. Wenn man ab und zu rennt, dann lernt der Körper wieder richtig laufen. Nun langsam an die Belastung gewöhnen und man wird merken, dass man v.a. mit dem Vorfuss läuft. Die Diskussionen um den Gang liegen m.E. daran, dass jeder andere muskuläre Voraussetzungen und Defizite hat. So ist für den einen das richtig, für den anderen das ... Am Besten vertraut man dem Körper, dass er selbst weiss, wie Laufen geht . Und wenn Schmerzen auftreten, dann zuerst mal auf die Beweglichkeit der Muskeln schauen. Wenn hier groessere Defizite sind, diese beheben.

Ich hoffe, ich habe ein paar hilfreiche Tips gegeben.

Herzliche Grüße

Dirk

P.S.: Walter Packi hat mal einen Artikel für die Zeitschrift Running geschrieben, ich weiss aber nicht mehr wann das war...sicher ein paar Jahre her.


Peter
Peters IP angucken


erstellt am 09. August 2009 um 16:10 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Zusammen,

nachdem ich mich wegen chronischer Rückenschmerzen in vielen Foren und Seiten umgesehen habe, kommen mir einige Fragen auf.

Ist das hier beschriebene Therapiekonzept identisch mit dem Ansatz von Liebscher&Bracht sowie der Myoreflextherapie? Inwieweit hat dieser Ansatz mit der Dorn-Methode zu tun. Ich möchte gerne meine Schmerzen loswerden, aber weil ich im Norden Deutschlands lebe, ist mir ein Besuch in Ihrer Praxis wohl nicht möglich. Zu welchem Therapeuten soll ich gehen bzw. nach welcher Methode soll ich suchen? Mein Problem ist ein diagnostizierter Bandscheibenvorfall L4/L5 mit Austrahlung in das rechte Bein.

Danke und Gruss Peter


Kommentar von Dirk:
Hallo Peter,

nun, zur Therapie des Bandscheibenvorfalls bzw. der von Dir beschriebenen Schmerzen dürfte auf dieser Webseite das meiste ausgeführt sein. Deshalb verweise ich an dieser Stelle darauf.

Die andere Frage ist etwas komplexer. So wie es mir berichtet wurde und wie ich es teilweise persönlich ausgeführt bekommen habe, dürften die von Dir angesprochenen Ansätze (Liebscher&Bracht, Myoreflextherapie) als wesentliches Kernelement das Konzept von Walter Packi haben. Die angesprochenen Therapeuten haben beide das Konzept der Biokinematik von Packi erlernt und die Methode anschliessend individuell verändert und in ihrem Sinne weiterentwickelt.

Auch ich habe das getan und es gilt wohl ganz allgemein, dass jeder Therapeut individuelle Anpassungen an einem Therapiekonzept vornimmt, damit es für ihn persönlich stimmig ist. Man lernt auch viel von Patienten und erweitert so sein "Weltbild" immer weiter. Bei mir ist es zum Beispiel, dass ich viel stärker belastende Emotionen, Unfalltraumen, Schocks etc. mit berücksichtige und diese vorab versuche aufzulösen. So ist der Schmerz auch oft sofort verschwunden und man kann sich die etwas aufwändigere "Packi-Methode" erleichtern. Von dem grossen Nutzen der Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit bin ich dennoch voll überzeugt und lege diese meinen Patienten ans Herz.

Liebscher&Bracht sowie Mossetter (Myoreflextherapie) kann man auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie die Methode der Muskeltherapie (die bei allen verschiedenen Namen im Kern identisch ist) stärker bekannt machen, so dass nun vielleicht auch mehr und mehr Orthopäden/Neurochirurgen das Konzept begreifen und den Patienten eine zielführende Schmerztherapie zu Gute kommt. Da mein Informationsangebot auf dieser Seite von Beginn an (2002) kostenlos und gemeinnützig angelegt war und ist, konnte ich die Reichweite mangels kostenpflichtigem Marketings nicht derart vergrössern. Doch immerhin 3 Millionen Zugriffe auf diese Seite haben dann doch vielleicht auch ein Wenig das Bewusstsein zum Thema Rückenschmerz verändert.

So empfahl ich vielen Leuten, die weiter weg wohnten, beispielsweise erfolgreich die Klinik von Walter Packi Nähe Freiburg - manchmal auch einen Dorn-Therapeuten oder Myoreflextherapeuten. Doch grundsätzlich empfehle ich nur Therapeuten, die ich kenne und von deren Kompetenz ich überzeugt bin.

Derzeit stehe ich kurz vor Veröffentlichung eines Buches über ganzheitliche Heilkunde. Ein Teil (ca. 50 Seiten) behandelt die Theorie und Praxis dieses muskelorientierten Schmerztherapie Ansatzes zum Nutzen für Betroffene.

Was die Methode Dorn anbelangt, so setzt diese nach der dazugehörigen Theorie primär bei den Knochen und Wirbeln an. Meine Sichtweise dazu: Diese Knochen können sich nicht von alleine bewegen - sie brauchen muskuläre Kräfte, um bewegt zu werden. Wenn man sich die Dorn Handgriffe nun ansieht, sind es doch v.a. muskulär wirkende Eingriffe, die beispielsweise im Hin- und Herschwingen des Beines liegen. Gleichzeitig einen Wirbel in die richtige Position "hineinzudrücken" kann sehr hilfreich sein und Dinge beschleunigen; doch wenn hinterher nicht gezielt die Muskulatur durch Übungen wieder dauerhaft frei beweglich gemacht wird, kommen die Beschwerden oft wieder. So entsteht manchmal eine (für den Therapeuten vielleicht auch günstige) Abhängigkeit des Patienten von regelmässigen Praxisbesuchen. Dass soll die Leistung von Dieter Dorn aber keineswegs schmälern und ich bin vermutlich einer der wenigen Personen, die über Jahre hinweg den gemeinsamen Nenner aller dieser Therapiemethoden (incl. manuelle Medizin, Krankengymnastik) gesucht und am Ende gefunden haben. Packi war in diesem Bereich für mich derjenige, mit den bahnbrechensten Erkenntnissen.

Erweitert werden müssten alle diese Schmerzkonzepte noch um die Tatsache, dass jeder Therapeut auch automatisch eine heilende Energie abgibt, v.a. im Bereich seiner Hände. So erklärt es sich auch, warum manche Therapeuten Muskeln schneller "entkrampfen" können als andere.
Walter Packi hatte mir damals bereits gezeigt, dass bei der eigentlichen Druckpunkttechnik manchmal noch nicht einmal eine Berührung notwendig ist. Dass klappt nicht bei jede, Patienten, zeigt aber die grundsätzliche Bedeutung von Energien, deren Wirkung auf Biophotonen beruhen dürfte (ein spannendes wissenschaftliches Forschungsfeld).

Ich hoffe, ich habe das nun gut beschrieben,

Viel Erfolg mit Deiner Beweglichkeit und vielleicht hast Du jetzt eine Richtung, wie Du den für Dich passenden Therpeuten findest.

Dirk Ohlsen
Michael
Michaels E-Mail Adresse Michaels IP angucken


erstellt am 28. Juli 2009 um 13:48 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo zusammen,

wie joggt man am besten?Rein auf Vorfuss oder auch mit dem Mittelfuss?

Ich mache die Übungen u. denke habe verstanden worauf es ankommt.

Meine Waden waren sehr verkürzt und durch achill.sehnenprobleme habe ich seit 1 Jahr nicht mehr laufen können.

Wenn die Waden wieder auf Länge sind kann man wieder versuchen zu joggen?

Welche Schuhe sind am besten?

Danke

Michael


Kommentar von Dirk:
Hallo Michael,

am Besten rufst Du mich mal an.


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Michi
Michis E-Mail Adresse Michis IP angucken


erstellt am 29. Mai 2009 um 17:54 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo zusammen,

finde es schade,dass hier im Norden niemand mit der Packi-Methode vertraut ist,würde mich trotzdem gerne an die Übungen wagen.

Wo gibt es Anleitungen für die Übungen?

Gruss
Michi


Kommentar von Dirk:
Hallo Michi,

ist Ulrich Eicke bei zu weit weg? Siehe unter links auf meiner Praxiswebseite http://www.ganzheitliche-Heilkunde.info

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Helmut
Helmuts IP angucken


erstellt am 19. April 2009 um 12:52 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

wie war der Trainingstag am Ostersamstag?
Plants du, solch einen Tag mal wieder anzubieten?

Herzliche Grüße
Helmut


Kommentar von Dirk:
Hallo Helmut,

ich werde voraussichtlich im Herbst 2009 ein Wochenende anbieten, in dem das Konzept der Behandlung vermittelt wird und wir gemeinsam die wichtigsten Muskelübungen lernen.

Da es doch viele Informationen sind, die zudem im Sinne einer Therapie neu und ungewohnt sind, habe ich mich für 2 statt 1 Tag entschieden.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Steffen
Steffens E-Mail Adresse Steffens IP angucken


erstellt am 04. April 2009 um 19:50 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
guten Tag,
ich muß mich nocheinmal melden. Anfangs war ich vom Dr. Packi seine Rückenneigeübungen total begeistert. Ich hatte auch schon geschafft das eine Tasse auf meine Brust stehenblieb. Was aber dann eingesetzt hat, war dass ab der zweiten Nachthälfte meine Brust total geschmerzt hat. 2 Monate war das die Hölle. 3 Uhr war die Nacht zu Ende, das Atmen fiel mir total schwer, stand ich auf geht es dann langsam wieder weg. Irgendwann ging es auf einmal weg. Ich machte weiter mit der Rückenneigeübung und es ist wieder da. Kein Chiropraktiker oder Ortophäde findet was.
Ich habe aufgehört mit dem Rückneigen. Ich hoffe es geht jetzt wieder irgendwann weg. Ist vielleicht nicht gewollt dass man sich nach der anderen Seite so bewegen soll. Mir hat es leider nicht geholfen.
Vielleicht eine Art Nebenwirkung.
Viele Grüsse
Steffen
Dirk Ohlsen
Dirk Ohlsens E-Mail Adresse Dirk Ohlsens IP angucken


erstellt am 18. März 2009 um 14:56 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Aufgrund von Nachfragen werde ich am Karsamstag bei mir
in der Praxis ein Seminar abhalten über die Art der Therapie und
auch die Übungen durchgehen.

Es ist v.a. als Prophylaxe gedacht oder für Menschen mit leichteren Beschwerden.

Weitere Infos hierzu auf meiner Praxiswebseite:

www.ganzheitliche-Heilkunde.info


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen
Steffen
Steffens E-Mail Adresse Steffens IP angucken


erstellt am 18. Februar 2009 um 14:09 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,
ich habe von einem Tag zum anderen starke Rückenschmerzen im unteren Bereich bekommen. Dieser Schmerz zog sich bis ins rechte Bein runter. Ich konnte mich nicht mehr allein anziehen oder auf die Toilette setzen. Das ist jetzt etwa 7 Monate her. Verschiedene Untersuchungen bestätigten einen Bandscheibenvorfall. Für eine Operation habe ich mich nicht entschieden. Durch Zufall habe ich dann von der Packi Behandlung gelesen und angefangen die Rückenneigeübungen zu machen und ich muß sagen, es hat tatsächlich was gebracht. Ich war bisher regelmäßig reiten und hatte mich auch davon bereits verabschiedet, da der Facharzt sagte, es ist nicht gut bei der Krankheit zu reiten, besser wäre Rad fahren.
Wenn der Winter endlich mal geht, bin ich jetzt wieder soweit dass ich mich wieder auf das Pferd setzen werde.
Zusammenfassend muß ich sagen, es hat was gebracht das Rückenneigen, aber seit einer Woche habe ich ab der zweiten Nachthälfte starke Schmerzen im Brustbereich und diese machen mir jetzt stark zu schaffen. Woran kann das denn liegen ? Wenn ich aufstehe sind diese dann wieder schnell weg.
liebe grüsse
Steffen
Janina Kowalski
Janina Kowalskis IP angucken


erstellt am 13. Februar 2009 um 14:54 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

ich heiße Janina und bin echt glücklich, daß ich dieses Forum gefunden habe. Mein Problem ist, daß ich so seit ca. 8 Jahren unter leichten Beschwerden an der linken Kniescheibe leide. Seinerzeit wurde von meinem Hausarzt Kniescheiben-Arthrose diagnostiziert. Man sagte mir, Ursache sei eine angeborene Fehlbildung der Kniescheibe oder eventuell ein Schieflaufen aufgrund meiner leichten X-Beine und Senk-Spreiz-Plattfüße. Aus diesem Grunde bekam ich auch Einlagen mit Innenranderhöhung verpaßt. Da ich außerdem eine Skoliose in der Lendenwirbelsäule und dadurch 7mm Beinlängendifferenz habe, wurde letztere durch Erhöhung der linken Schuhsohle ausgeglichen. Die Ärzte (ich konsultierte damit auch einen Orthopäden) sagten mir, ich solle mich viel bewegen und meine Oberschenkelmuskulatur kräftigen, um das Kniegelenk zu entlasten. Soweit, so gut ... Da die Sache angeblich angeboren sein sollte, hinterfragte ich das Ganze nicht weiter und tat, was mir geraten worden war. Ich bin seither sehr sportlich geworden, besuche regelmäßig 2 bis 3mal die Woche das Fitness-Studio, mache Yoga, Nordic Walking, usw. Die Sache lief auch 8 Jahre lang recht gut, abgesehen von einem ganz leichten Schwellungsgefühl oberhalb der Kniescheibe und einer Knieschwellung, die mit dem bloßen Auge gerade so eben zu erkennen war, hatte ich mit meinem Knie weiter keine Probleme. Ich konnte Rad fahren, Treppen steigen, mich hinknien usw. Leider änderte sich das Anfang dieses Jahres. Zuerst hatte ich so seltsame Strömungsgefühle oberhalb des Knies. Da ich kurz davor aber Probleme mit meiner Skoliose hatte, die sich in Form von leichten Taubheitsgefühlen im linken vorderen Oberschenkel bemerkbar machten, konnte ich nicht genau orten, ob das nun vom Rücken oder vom Knie kam. Ich glaube, ich tat ein paar Dinge, die nicht so gut für mein Knie waren, z. B. in Gummistiefeln im Schnee bergan gehen, bestimmte Yoga-Übungen, bei denen der Quadriceps gedehnt wurde usw. Mitte Januar wurde jedenfalls das Knie auf einmal dick und piekte oberhalb der Kniescheibe. Besondere Probleme hatte ich beim Kuppeln im Auto. Ich ging zu meinem Hausarzt und der meinte, daß ich einen kleinen Knie-Erguß hätte. Der Orthopäde meinte, das sei halt Abnutzung, ich sei halt 47 und da sei das ganz normal ... und außerdem müßte ich mich damit abfinden, daß jeder irgendwann mal ein künstliches Gelenk bräuchte. Krankengymnastik wollte er mir nicht verschreiben. Als ich darauf drängte, daß meine Kniescheibe genauer untersucht würde, um die Ursache für die Probleme festzustellen, bekam ich auf einmal zu hören, die ideale Kniescheibenform gäbe es nicht, man könne nicht sagen, daß eine Kniescheibe wegen ihrer Form nicht funktionieren könne, usw. Das war mir ja nun ganz neu, denn jahrelang hatte man mir ja erzählt, an meinen Beschwerden sei meine falsch geformte Kniescheibe Schuld.

Nun kam ich langsam dahinter, daß den Ärzten die Ursachen für meine Probleme gar nich so klar waren wie sie vorgaben und wie ich jahrelang geglaubt hatte. Da ich mich nicht hinsetzen und darauf warten wollte, daß ich von der Orthopädie irgendwann ein künstliches Kniegelenk spendiert bekäme, hörte ich mich nach alternativen Heilmethoden um. Dabei stieß ich auf Dr. Packi. Ich fragte bei der Klinik an. Die Preise fand ich unverständlich hoch und mir war auch nicht wirklich klar, wie Dr. Packi mich innerhalb weniger Tage von meinen Knieprolemen kurieren wollte, denn ich habe ja so allerhand Deformationen und Dysbalancen in meinem Skelett. Ehrlich gesagt fand ich die Auskünfte, die ich bekam, nicht sonderlich hilfreich, um mir ein Bild von der Behandlung zu machen, und in Bezug auf die Abrechnung der Kosten war mir auch nicht recht wohl, denn weiß Gott, wie lange die Behandlung dauern würde und welche Positionen mir Dr. Packi in Rechnung stellen würde. Meine finanziellen Mittel sind begrenzt und ich habe nicht die Absicht, mich wegen der Behandlung zu verschulden. Außerdem machte es mir ziemliche Angst, als ich von den Knieübungen hörte, daß ich mich auf mein krankes Knie knien sollte, in dem sich momentan Wasser befindet. Das fand ich schon ziemlich kraß und unheimlich.

Ich wüßte jetzt gerne, ob sich wohl eine Behandlung meines Knies bei Dr. Packi lohnen würde und ob die Behandlung wohl sehr aufwändig und lang ausfallen mag. Ich hätte auch gerne nähere Informationen über die Knieübungen, um zu wissen, was auf mich zukommt und ob ich mir das Ganze überhaupt zutraue und das will. Ganz alleine werde ich die Knieübungen mit Sicherheit nicht machen, weil ich Angst habe, daß mein Knie wieder schlimmer wird, aber es wäre hilfreich zu wissen, worauf ich mich einlasse, wenn ich mich von Dr. Packi behandeln lasse. Die Rückbeugeübungen sind mir nicht so unheimlich, weil mein Rücken ja nicht entzündet ist. Überhaupt würde ich gerne mit Leuten Kontakt aufnehmen, die sich schon von Packi behandeln lassen haben, um zu hören, was sie für Erfahrungen gemacht haben, ob die Behandlung erfolgreich war, wie lange sie in der Klinik zubringen mußten und was sie bezahlt haben. Auf diese Weise könnte ich etwas besser abschätzen, ob eine Behandlung bei Dr. Packi sinnvoll und finanziell tragbar für mich ist. Meine E-Mail-Adresse lautet : janina.kowalski@t-online.de. Ich wohne in der Nähe von Hannover. Ich hoffe, es melden sich möglichst viele ehemalige Packi-Patienten.

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe.

Janina

Michael F
Michael Fs IP angucken


erstellt am 31. Januar 2009 um 22:29 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo allerseits,

hätte da mal eine Frage zur Rückneigeübung.

Folgendes... ich habe jetzt seit ca. einem Jahr schmerzen in der Leisten und Hüftgegend (rechte Seite). Teilweise ziehen die Schmerzen auch in den rechten Hoden und hinten über das rechte Gesäß. Die Schmerzen im Rücken sind allerdings seltener und weniger Schmerzvoll als die Schmerzen im Leistenbereich.

Diagnostiziert wurde mir bis dato: "Weiche Leiste". Hierzu liest man immer wieder dass diese zwangsläufig mal zum Bruch führt und auch jetzt schon vorab mittels Operation (Shouldice Methode) behandelt werden könnte.

Meine Frage bezieht sich jetzt hierauf:

Kann die Rückneigeübung bei diesem Beschwerdemuster helfen? Kann die Rückneigeübung einen Leistenbruch verursachen? Ich merke wenn ich die Übung ausführe ja ein ziehen im Leistenbereich, nicht dass es mir jetzt durch die Übung Eingeweide nach aussen durch die geschwächte Leiste drückt.

Vielleicht hat jemand ja einen Rat für mich.

Von daher schon im Voraus vielen Dank!

Gruß,

Michael
Löser, Peter
Löser, Peters E-Mail Adresse Löser, Peters IP angucken


erstellt am 10. Dezember 2008 um 1:17 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo lieber Dirk Ohlsen,

Durch falsche Körperhaltung bei handwerklichen Arbeiten - hocken und weit nach unten bücken - an drei aufeinander folgenden Tagen (18. bis 20. November d. J.) fing ich Einundsiebzigjähriger mir Rückenschmerzen vom Feinsten ein. Stechende Schmerzen im rechten Nierenbecken, sobald ich den rechten Arm hob oder mich in der Hüfte nach außen drehen wollte. Was ich ebenfalls überhaupt nicht konnte, war das freie Aufrichten aus der Rückenlage in den Sitz.
Was mir zunächst blieb, waren starke Schmerzmittel.
Ich konnte aber beide Knie schmerzfrei und mühelos bis zur Brust heben und mir wie immer im Stand die Socken anziehen.
Der Urologe konnte eine Entzündung im Nierenbereich ausschließen. Ein Bandscheibenvorfall war das nicht, da hatte ich einschlägige Erfahrungen. (Vor vier Jahren hatte ich eine Prolaps Op. an der LWS.)

Da fiel mir ein Fernsehinterview mit Dr. Packi ein, schon lange her. Da war die Rede vom M. iliakus, von bestimmten Griffen und Übungen. Ich hatte mir damals ein paar Notizen gemacht.
Im Sportanatomiebuch von 1976 las ich über die Beckenmuskulatur nach. Der M. iliakus hebt u.a. die Beine nach vorn oben, der konnte der Beleidigte also nicht sein. Aber der Viereckige Lendenmuskel ist für das Aufrichten des Oberkörpers mit verantwortlich und setzt an den Lendenwirbeln, an der untersten Rippe und am Darmbeinkamm an – also schützt sozusagen das Nierenbecken, wo ja das Schmerzzentrum punktgenau saß.

Im Internet fand ich bald Ihre Artikel und die Beschreibung der Rückneigeübung und der Vorneigung und begann damit am 3. Dezember. Ich gab mir viel Mühe, genau und tapfer zu sein – meine Frau schloss hinter sich alle Türen, um mich nicht wimmern, stöhnen und aufschreien zu hören. Am 8. richtete ich früh erstmals wieder den Oberkörper aus der Rückenlage auf und am 9. war ich wieder im Fitnescenter, welches ich seit nach der Rücken Op. von 2004 zwei-, dreimal in der Woche aufsuche, aber schön vorsichtig. Ich bin völlig schmerzfrei, das gibt’s doch nicht?!

Peter


Kommentar von Dirk:
Hallo Herr Peter Löser,

super, dass es so geklappt hat. Ich wäre zukünftig mit Krafttraining im Bereich des Rückens vorsichtig (auch Bauchmuskeltraining), da es gerade hier zur tendenziellen Verkürzung kommt.

Ein Wort zum M. Iliacus bzw. Psoas. Neben dem gerade Baucmuskel bringen diese beiden Muskeln auf der Vorderseite den Schmerz auf der Gegenseite hervor (und viele Probleme in das Bein hinein bis zu den Zehen).

Es ist ein kybernetischer Prozess des Körpers, in dem das Unterbewusstsein die gesunde Muskelstruktur hinten schmerzen lässt, da diese in der Lage wäre, die verkrampfte Muskulatur vorne zu beschädigen. So wird jede "falsche" Bewegung im Anflug vermieden. Über die Übungen kann man den Körper in den Grenzbereichen dann wieder an die natürliche Beweglichkeit heranführen und überwindet man die Schmerzschwelle, lockern sich die verkrampften Strukturen manchmal innerhalb von Sekunden. Alles ein wenig vom Einzelfall und der Vorgeschichte abhängig.

Schmerz im Sinne eines aktiven Steuerungsprozesses, sofern wie in diesem Fall, emotionale Gründe eher auszuschliessen sind und wir uns alleine auf die Muskeln konzentrieren.


Ich werde am 11.April 2009 ein 1-Tages Seminar zu dem Thema und den einzelnen Übungen in meiner Praxis machen.

Näheres findet sich auf der Seite www.ganzheitliche-Heilkunde.info

Hier ist auch das Anmeldeformular hinterlegt.


Viel Erfolg und Gesundheit in 2009,

Dirk Ohlsen (war im Urlaub)
Marco
Marcos E-Mail Adresse Marcos IP angucken


erstellt am 07. Dezember 2008 um 22:11 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,hallo Leser.
Spare grad kräftig für die "Blaue",dauert leider noch ein wenig,da ich Fahrradkurier bin.
Plane in 2Monaten.Problem dabei hab seit 12Woche unerträgliche Schmerzen im li.Bein und sie werden schlimmer.Gerate leider auch schon in die Isolation...kann nicht sitzen,5min am Tag sind schon echt viel,kann nicht länger stehen als ein paar Sekunden am Stück und liegen geht auch nur fürn paar Minuten.bin also den ganzen Tag ständig in Bewegung.Irre den ganzen Tag sozusagen umher und versuche unter starken Schmerzmittel noch meinen Job zu machen.Habe erstmals nun auch Blut im Stuhl gehabt,glaube das ist die Rechnung für die Pillen,aber wat soll ich machen?Packi ist vielleicht ne gute Chance,alles andere ist schon durch.Physio,Chiro,Osteop.Myoflex...u.s.w.Auf den Op-Tisch wollte ich bisher nicht,gehöre ,so wie ich mich kenne, zu den 10% bei denen es eh schiefgeht.Übrigens Rückenschmerzen habe ich schon seit 1979,fing an mit Hexenschüssen.Von 2006-vor 12 Wochen war mal Ruhe,schönste Zeit im Leben,davor schlägt es nun 3mal doppelt ein,wie es eh schon immer doof ist.Meine Frage nun:Hat irgendjemand ein Tipp wie ich meine Schmerzen ein wenig in den Griff bekomme,Medikamente schlagen seit 1nem Monat nicht mehr an...will aber nicht aufgeben,2Monate können lang sein,bin aber kurz davor mich einweisen zu lassen.

Befund:Bsv 3-4 Protusion
4-5 Prolabs
5-S1 Prolabs( Mediolateral mal links,mal rechts)
Steilstellung der Wirbelsäule
ISG dauernd blockiert,neuerdings verkanntet und teilweise
schon verknöchert....laut Diagnose von Ärzten
Für jeden Tipp ein liebes Danke schön im Voraus
PS,sorry für evtl.Schreibfehler schreibe aber im Gehen...ist nicht einfach

l.G Marco aus Münster 38J
JessJ
JessJs E-Mail Adresse JessJs IP angucken


erstellt am 03. November 2008 um 20:50 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

ich hätte eine Frage an Dich: Soweit leuchtet mir die Packi Methodik ein, viel eder Probleme sind bekannt. Nun ist es bei mir so, dass ich seit 14 Jahren einen konservativ therapierten BSF L5/S1 habe, der durch den alternativen Chiro Ansatz von DR. Weber in Bad Wildbad gut behandelt wurde. Nun habe ich wieder Probleme durch einseitige Belastung bis zur Taubheit im kleinen Zeh. Laut MRT liegt das Problem an einem Seqester, der die Nervenwurzel belastet. Was kann Packi hier leisten? Der Sequester wird ja weiterhin stören?
Danke und liebe Grüße
JessJ
Uli
Ulis E-Mail Adresse Ulis IP angucken


erstellt am 22. Oktober 2008 um 10:15 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

ich starte nochmals einen Versuch.

Kennt jemand in der Region Freiburg (Südschwarzwald) einen Krankengymnast/in der/die nach der Packi-Methode arbeitet oder kennst überhaupt in der Region einen gute Krankengymnasten?
Ich musste leider feststellen, dass es nicht nur problematisch ist einen guten Orthopäden zu finden (ist mir noch nicht gelungen) sondern auch einen guten Krankengymnasten.

Hatte von einem Leser des Guestbooks schon einmal eine Empfehlung erhalten, die Mail ist jedoch "verschwunden" ist!

Mit freundlichen Grüßen
Uli



Kommentar von Dirk:
Habe diese und die anderen mails direkt privat beantwortet, da
doch sehr individuell.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Gitta Adam
Gitta Adams E-Mail Adresse Gitta Adams IP angucken


erstellt am 16. Oktober 2008 um 20:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,
ich bräuchte dringend einen Rat! Meine 83-jährige Mutter hat seit Anfang August folgende Beschwerden: am Morgens wachte sie mit stärksten Schmerzen und Steifheit im Schultergürtel auf Die Schmerzen zogen auch vom Nacken in den Kopf. Waschen und anziehen waren nicht mehr möglich. Seit dieser Zeit bekommt sie stärkstes Cortison und Schmerzmittel (Tilicomp). Schubweise wiederholt sich das immer wieder. Heute morgen waren zudem die Arme und Hände steif.
Bei Ruhigstellung im Bett-wenig Schmerzen. Ist es sinnvoll,eine Behandlung nach Herrn Packi durchzuführen?. Zu erwähnen sei, dass sie zweimal gestürzt ist.
Da es sich um eine lebenslustige Person handelt, die mit ihrem Mann noch viel unternimmt , wäre es natürlich schön, wenn sich der Zustand verbessern würde.
Im voraus herzlichen Dank ! Gitta
dirk grothe
dirk grothes E-Mail Adresse dirk grothes Homepage dirk grothes IP angucken


erstellt am 04. Oktober 2008 um 17:46 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo, Dirk, hier ist Dirk aus Hannover!
Mich interessiert, ob man mit der Packi-Methode bzw. mit deiner Methode etwas gegen den Tinnitus tun kann. Bei mir pfeit es und rauscht es. Ich käme dann sofort.
Geholfen hat mir Packi sehr bei meinen Gelenk- und Muskelbeschwerden.
Gruß Dirk
Susi
Susis IP angucken


erstellt am 22. September 2008 um 17:50 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk, ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und festgestellt das vieles auch auf mich zutrifft und vielleicht kann mir jemand helfen.Nun zu meinem Problem: Es fing vor ca.5 Jahren mit meinem linken Fuß an, oben an der Fußwurzel (Innenseite).Urlaub,durch Wandern den Fuß überanstrengt, Einlagen,Röntgenaufnahme Arthrose. Dann beim Osteopathen gewesen, er sagte ich sollte mir gute Schuhe kaufen. Es wurde besser, jetzt mein aktuelles Problem seit 8 Monaten, der linke Hüftknochen schmertzt wenn man darauf drückt, beim schlafen wird man vom Schmerz wach, nach Sport (Fitnessstudio) schmerzt es .Beim Sport gehe ich nur und mache keine Seitlichen Übungen, denn dadurch wird es schlimmer.Ich habe auch schon Wochen kein Sport mehr gemacht,es wurde nicht besser.Voltaren dagegen hilft.Eine Röntgenaufnahme diagnostiziert eine Reizung.Meine Frage:Ernährungsmäßig fehlt mir da was ? Mache gerne Sport, nur darf ich überhaupt noch welchen machen ? Komisch finde ich auch, das alles die linke Seite betrifft. ( Ob Fuß, ob Hüfte, die Stellen wurden bestrahlt und mit Cortison gespritzt, keine Besserung)
Vielleicht weiß jemand, ob es Übungen gibt oder was noch hilft,würde mich freuen , wenn ich hilfe bekäme, Gruß Susi


Kommentar von Dirk:
Hallo Susi,

schwer aus der Ferne abzuschätzen. Aber es könnte sein, dass seit der Fussgeschichte die gesamte Beinkette verkrampft ist und es so zu immer größeren Einschränkungen der Muskelfunktion gekommen ist. Einlagenfan bin ich keiner, denn damit verschleiert man die Probleme meist nur und hinterher sind sie oft größer. Normalerweise ist der Fuss perfekt dazu gebaut, sich flexibel anzupassen. Doch heutzutage ist er meist verspannt (merkt man am Schmerz, wenn man barfuss über Kieselsteine läuft).

Die Hüftprobleme könnte somit die Folge des Fußes sein. Dort wo es schmerzt, ist zudem eher selten die Ursache muskelbedingter Funktionsstörungen. Diese sind meist auf der Gegenseite und im Verlauf der gesamten Muskelkette (LWS-Fuss) zu suchen. Das Cortison und Bestrahlungen (am falschen Ort) nichts helfen, überrascht mich nicht.

Ich würde zuerst einmal die Beinlänge messen, gibt es da Unterschiede (von Hand durch einen Partner im Liegen, da braucht man nicht unbedingt eine teure 3 D Messung). Ist ein Bein vielleicht verkürzt? Dann liegt im verkürzten Bein das Problem. Es ist verkrampft und man muss die Ursache dieser Störung finden.

Am Besten wäre es wohl, wenn Du mal bei mir vorbeikommst? Ich weiss aber nicht, wie weit das weg ist.

Gute Besserung,

Dirk
Christoph
Christophs E-Mail Adresse Christophs IP angucken


erstellt am 17. September 2008 um 1:37 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

erst einmal herzlichen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort!

- Falls der Schaden (Arthrose) aufgrund der jahrelangen Fehl- und Minderbelastung wirklich groß ist, kann es schwierig bis unmöglich sein-
Das befürchte ich bald, da das wohl die Aussage des Orthopäden war.Diese Knieschmerzen hat sie jetzt wenigstens 5-6 Jahre fast durchgehend, abgesehen mal von seltenen, kurz anhaltenden Zeiträumen:"Ich glaube mein Knie wird besser:"Nur jetzt sind die Schmerzen wohl so groß, dass an ein längeres Laufen(>3-5 Minuten) nicht mehr zu denken ist.

-Abgeklärt werden müsste auch, inwieweit eine Schwellung des Knies/Beines von einer Gefäßerkrankung oder Herzinssuffizienz herrührt. Vielleicht überlagert sich das mit der muskulären Situation. Jede Schwellung macht Schmerzen zumindest wahrscheinlicher, da Muskelstrukturen aufgebläht/verlagert werden. -
Welcher Arzt klärt so etwas ab?Beim Orthopäden, und auf dessen Weisung beim Gefäßarzt, war sie ja schon.

-Für diese Art der Therapie (sofern aufgrund der Umstände möglich) ist auf jeden Fall die unbedingte Bereitschaft Deiner Mutter zu Mitarbeit erforderlich.-
Die ist auf jeden Fall vorhanden, da sie selbst größte Angst vor diesem schwerem Eingriff hat und so, glaub ich, für eine Alternative zu vielem bereit ist.Ferner müsste man nach einer Op ja auch aktiv Physiotherapie betreiben.

-Ich verstehe auch, dass sich eine Knieprothese geradezu verlockend anhört, da man oft der (aus meiner Sicht meist falschen) Meinung ist, die Probleme wären damit behoben.-
Das ist gerade nicht der Fall.Ich stehe diesem Eingriff sehr skeptisch gegenüber.Genauso meine Mutter.Das ist ja auch der Grund, warum Sie sich schon so lange damit rumquält.Immer in der Hoffnung, dass der Schmerz doch noch mal weggeht und man diese unsäglichen Op nicht braucht.Denn bei den Ärzten, bei denen sie war, wurde leider immer nur diese Alternative genannt.Die Knieprothese ist wirklich die allerletzte 'Alternative', nur so wie es jetzt ist, ist es kein Zustand mehr.
Ärgere mich wirklich wahnsinnig, dass ich jetzt erst angefangen habe mich mit diesem Thema zu beschäftigen und so, wahrscheinlich zu spät, auf 'Euch' gestoßen bin.

-Eine Frage noch am Schluss: Sind beide Beine gleichartig betroffen. Ansonsten muss die Frage gestellt werden, warum nur ein Bein/Knie so betroffen ist - beide sind doch genauso alt? Dann wäre die Suche nach Unfallereignissen, emotionalen Blockaden etc. sinnvoll, um die anfängliche Ursache der gesamten Problematik herauszufinden.-
Es ist nur das Rechte Bein betroffen.Das Linke ist völlig in Ordnung.
Und wie gesagt, das Autofahren geht auch völlig Schmerzfrei.

Kennst Du denn Therapeuten/Ärzte hier in der Gegend(Ruhrgebiet), die in dieser Richtung behandeln?Wenn was machbar ist, werden es ja mit Sicherheit viele Sitzungen werden.Von daher müsste es ja schon in einem Umkreis bis 60Km sein.
Meine Mutter würde ja auch mal zu Dir kommen, nur wäre das eben für ein-, zweimal und nichts für eine langwierige Therapie.


Also Dirk, nochmals vielen Dank für deine Hilfe!


Schönen Gruß
Christoph
Christoph
Christophs E-Mail Adresse Christophs IP angucken


erstellt am 16. September 2008 um 2:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Sorry, hab vergessen oben meine Mailadresse einzutragen.Wurde jetzt nachgeholt.
Christoph
Christophs IP angucken


erstellt am 16. September 2008 um 2:51 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo allesamt,

meine Mutter, 74 Jahre, leidet schon seit mehreren Jahren unter Knieschmerzen.Die Ärzte diagnostizierten immer Verschleiß(Athrose), an dem man nicht mehr viel machen könne.Mittlerweile sind die Schmerzen wohl so groß geworden, dass sie kaum noch laufen mag.Zusätzlich steht das Knie mittlerweile schon schief.
Da diese ewigen Schmerzen kein Zustand sind, ging sie nun wieder zum Orthopäden, der jetzt sagte, dass das Knie total Kaputt sei und es nur noch besser werden würde, wenn man ein neues Kniegelenk einsetzt.Zusätzlich muss vorher ein Gefäßchirug operieren.
Da meine Mutter unter hohem Blutdruck und Herzinsuffizienz leidet, macht mir der Gedanke an diese schweren Operationen große Angst.

Ferner fragte ich mich, wie ein Knie durch Verschleiß am Kniegelenk sich krumm stellen kann?Dann las ich in der dieser 'erklärenden Kladde', dass es nicht garantiert ist, dass die Schmerzen nach der Op weg sind!!!
Wenn die starken Schmerzen doch definitiv von dem kaputten, verschliessenen Knie ausgehen, müssten diese doch auch mit der Entfernung, Sanierung definitiv verschwinden!?

Mit diesen Zweifeln und Fragen behaftet, begab ich mich auf die Suche nach Antworten und fand dabei zum Glück die sehr guten Seiten von Dirk und darüber zur Biokinematik von Hr. Packi.
Da waren Sie meine Antworten:
-Es gibt in einem lebenden Organismus keinen Verschleiß, sondern nur Auf- bzw. Abbau.
-Ein Knochen bewegt sich nicht von selbst, sondern die Muskeln, die daran ziehen, bewegen ihn.
-Ein Knochen tut nicht weh.Schmerzen verursacht der nicht mehr mögliche, korrekte Bewegungsablauf, verursacht durch völlig falsch aufgebaute Muskeln(ich hoffe, ich hab das Gelesene bei Packi so ungefähr richtig verstanden und hier nicht völlig verkehrt wiedergegeben.Wenn doch, bitte verbessern).

Jetzt keimt in mir natürlich Hoffnung, dass es noch einen anderen Weg gibt, die starken Knieschmerzen loszuwerden bzw. doch wenigstens zu mindern, als diese unsägliche Op.

Daher wollte ich Euch mal fragen, ob ich das alles einigermaßen richtig verstanden habe und tatsächlich die Chance für meine Mutter besteht, auch noch in diesen Alter und mit Herzinsuffizienz, durch gezieltes Muskeltraining die Schmerzen wenigstens zu mindern?Oder bleibt wirklich nur die Operation, in der Hoffnung, dass alles gut geht?Denn passieren muss etwas, dass hat keine Lebensqualität mehr.
Sollte vielleicht noch erwähnen, dass eine Mutter niemals in ihrem Leben Sport getrieben hat und schon laut aufstöhnt, wenn man nur an das Knie kommt.Von daher ist wohl klar, dass es nur unter geschulter Aufsicht und Anleitung klappen kann.
Würde mal gerne mit ihr zur Klinik von Hr. Packi fahren.Allerdings ist ein längere Aufenthalt dort, des fehlenden Geldes wegen, nicht möglich.

Daher bitte ich Euch nochmals um Euren Rat:

-Lohnt es sich überhaupt nach Freiburg zu fahren, auch wenn ein Klinikaufenthalt nicht möglich ist?Wenigstens zur Untersuchung und um mal zu hören, ob überhaupt noch etwas geht.
-Wäre es schlauer, zu Hr. Uli Eicke(Dank an Dirk für den Link) nach D'dorf zu fahren?Der scheint ja nach der Packi-Methode zu behandeln und Autofahren geht komischerweise bei meiner Mutter noch problemlos.
-Kennt Ihr Physiotherapeuten, Heilpraktiker im Ruhrgebiet die nach Packi behandeln?
-Oder bleibt in diesem Fall wirklich nur die Op und alles andere wäre überflüssig?

Dank Euch schon mal vielmals!

Schönen Gruß
Christoph




Kommentar von Dirk:

Hallo Christoph,

ich denke Du stellst die richtigen (unbequemen) Fragen und kommst zu den richtigen Schlussfolgerungen.

Inwieweit Deiner Mutter geholfen werden kann, ist schwierig zu beantworten. Falls der Schaden (Arthrose) aufgrund der jahrelangen Fehl- und Minderbelastung wirklich groß ist, kann es schwierig bis unmöglich sein. Beispielsweise, weil kein vermehrungsfähiges Knorpelmaterial im Knie mehr vorhanden ist. Richtig ist aber auch, dass der Schmerz nur indirekt mit der Arthrose im Zusammenhang steht. Der Schmerz führte erst zu nachfolgender Arthrose, da das Bein zunehmend weniger bewegt wurde.

Abgeklärt werden müsste auch, inwieweit eine Schwellung des Knies/Beines von einer Gefäßerkrankung oder Herzinssuffizienz herrührt. Vielleicht überlagert sich das mit der muskulären Situation. Jede Schwellung macht Schmerzen zumindest wahrscheinlicher, da Muskelstrukturen aufgebläht/verlagert werden.

Es erscheint mir unmöglich abzuschätzen, inwieweit ein Besuch in Packis Klinik oder bei Uli Eicke sinnvoll ist. Für diese Art der Therapie (sofern aufgrund der Umstände möglich) ist auf jeden Fall die unbedingte Bereitschaft Deiner Mutter zu Mitarbeit erforderlich.

Ich verstehe auch, dass sich eine Knieprothese für viele Betroffene oftmals geradezu verlockend anhört, da in der Lehrmeinung oft die These vertreten wird (aus meiner Sicht meist falsch) , die Probleme wären damit behoben. In diesem Alter sind die Narkoserisiken auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Eine Frage noch am Schluss: Sind beide Beine gleichartig betroffen. Ansonsen muss die Frage gestellt werden, warum nur ein Bein/Knie so betroffen ist - beide sind doch genauso alt? Dann wäre die Suche nach Unfallereignissen, emotionalen Blockaden etc. sinnvoll, um die anfängliche Ursache der gesamten Problematik herauszufinden.


Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen


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