Die fruchtbarsten Entwicklungen haben sich überall dort ergeben, wo zwei unterschiedliche Arten des Denkens zusammengetragen wurden (Werner Heisenberg)

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Name Kommentar
Monika
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erstellt am 02. Oktober 2007 um 10:46 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Guten Morgen -

nach langer Leidenszeit und konservativer Therapie sind im November 2006 bei mir Sequester im Bereich L4/L5 operativ entfernt worden. War bis gestern beschwerdefrei. Bis ich die Treppe hochlief und es mir plötzlich ins Gesäß, beide Leisten und das Steißbein schoß. Der Schmerz kommt diesmal von weiter unten als L4/L5. Die inneren Oberschenkel-Muskeln sind sehr angespannt. Könnte es sich um eine Blockade des ISG handeln? Neben meinen täglichen KG-Übungen jogge ich im Wald und bin viel zu Fuß unterwegs. Ich würde aber auch sehr gerne die Übungen nach Walter Packi ausprobieren - darf ich das ohne weiteres (OP?) oder soll ich mit meinem Operateur nochmals Rücksprache halten?

Herzlichen Dank fürs Zuhören, bin im Moment wirklich verzweifelt. Monika aus Karben bei Frankfurt
dirk grothe
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erstellt am 15. September 2007 um 13:53 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Lieber Dirk!

Ich habe mir beim Fußball das Knie verdreht, hatte einige Wochen Schmerzen beim Treppe-Runtergehen.
Das hat sich dann gelegt.
Jetzt habe ich wieder gespielt und mein linkes Knie in der Hocke beult sich links mehr aus als das rechte. Außerdem habe ich links oberhalb der Kniescheibe (schon im Oberschenkel?) auch eine Schwellung. Ich kann das Knie probledmlos strecken, aber ab einem bestimmten Punkt in der Hocke nicht mehr beugen. Auch kann ich wegen großer Spannung den linken Fuß nicht mehr an den Hintern ziehen.
Ist das ein Meniskusschaden für den eine Athroskopie nötig ist?
Die Beugeübungen (seit Wochen) bringen keinen Erfolg.
Herzliche Grüße
Dirk Grothe
Tina
Tinas IP angucken


erstellt am 13. September 2007 um 16:58 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk

Zunächst einmal danke für die grosse Arbeit, die Du Dir mit dieser Website gemacht hast. Die Informationen haben mir bislang viel gebracht.

Seit ich kürzlich in der Biokinematik-Klinik war, mache ich trotz Muskelkaters täglich die für mich wichtigen Übungen - hauptsächlich die hintere, die hintere seitliche und die seitliche Halsmuskulatur betreffend -, die jedes Mal sehr schmerzen. Nun habe ich auf Deiner Website zum Thema Muskelkater folgendes gelesen: "Während des Umbauprozesses sollte der Muskel nicht überbelastet werden. Um dies effektiv zu verhindern tritt ein Muskelschmerz auf, damit man dieses Areal bis zum Ende des Umbaus für ein paar Tage schont."

Heisst das, ich sollte die Übungen nicht täglich durchführen? Welcher Übungsrhythmus ist Deiner Meinung und Erfahrung nach zu wählen?

Danke und viele Grüsse
Tina
Peter
Peters IP angucken


erstellt am 04. September 2007 um 13:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo allerseits,

nach besuch meines hausarztes, orthopäden und osteopathen bekam ich nun die diagnose isg-blockade.
ich ließ auch noch eine mrt von der hüftregion machen. alles ok bis auf ein ödem im isg-spalt.
mein hausarzt meinte, es hätte auf jeden fall mit meiner ständigen sitzhaltung zu tun, was ich mir selbst gut vorstellen kann.

was mir selbst noch auffällt:
ich bin manchmal tage- oder wochenlang beschwerdefrei. sichere auslöser für schmerzen sind gebücktes schweres heben, joggen.
generell tut mir auch bewegung nur gut, wenn ich ganz beschwerdefrei bin.

nun habe ich zwei fragen
1. welche übungen/sportarten sind für mich empfehlenswert? (ich bin zu allem bereit- alleine, mit therapeut, billig oder teuer- wenn besserung eintritt, bin ich auch motiviert;-)
2. kann mir wer die genauen zusammenhänge erklären (welche muskeln spielen hier mit- wie kann ich mir als laie vorstellen, welche regionen ich wie trainieren soll - ich meine damit, dass ich mir beim trainig viel leichter tun würde, wenn ich sozusagen bildhaft vor augen habe, was sich gleichzeitig im inneren meines körpers abspielt...)

danke für eure hilfe!


Kommentar von Dirk:
Hallo Peter,

die Übungen nach Packi sind vor allem dort gut, wo es sich um ein rein körperliches Problem handelt. Da sind dann vor allem die RÜCKNEIGEÜBUNG zu nennen, die meist gut anschlägt.

An Sportarten ist eigentlich fast alles ohne Übertreibungen gut, Radfahren ist meist eher schädlich, wenn akute Schmerzen bestehen. Aber auch da gibt es Ausnahmen, die jeder für sich rausfinden muss.

Allerdings sehe ich den Grund für Schmerzen auch häufig auf der unterbewussten Ebene und da lösen Stressfaktoren, Anstrengung oder ein bestimmtes Bewegungsmuster manchmal Erinnerungen an ein früheres Trauma oder zuweilen auch noch einen Rest nicht vollständigen freiegesetzem Geburtsinstinkt aus. Das kann dann ebenfalls zu Schmerzen führen und muss dann anders angegangen werden.

Einiges zu dem Thema habe ich auf meiner Praxiswebseite http://www.ganzheitliche-Heilkunde.info angedeutet.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen


Dani
Danis E-Mail Adresse Danis IP angucken


erstellt am 01. August 2007 um 23:21 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
hey hallo

Ich habe seit 3 Tagen massive Schmerzen im Oberschenkel und Gesäßbereich mit taubheitserscheinungen auf der Aussenseite der Wade und der Sohle. Beim Arztbesuch wurde mir gesagt dass ich einen typischen Bandscheibenvorfall habe, wudurch der Ischiasnerv eingeklemmt wird. Ich binn erst 26 Jahre alt und arbeite auf dem bau, also nicht sitzend. Nach langer Internetsuche hab ich mehrfach gelesen, dass der Reiz des Ischiasnerves auch durch Muskelverkramfungen an der Wirbelsäule ausgelöst werden kann.Im Bereich der Lendenwirbelsäule habe ich nur beim Aufrichten ein leichtes seitliches Stechen und keinen Dauerschmerz. Auf einen Kernspindthomographietermin muss ich noch warten.Meine erste Frage daher, um eventuellen Fehldiagnosen vorzubeugen, mit welchen Symtomen zeigt sich ein Bandscheibenschaden? nun binn ich über diese Seite gestolpert und möchte auch gern wissen ob die hier beschriebenen Methoden und Übungen auch in meinem Falle hilfreich sein können? Für schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

gruß Dani


Kommentar von Dirk:
Hallo,

ich würde vermuten, dass Dir diese Therapie gut weiterhilft. An sich sind es die gleichen Symptome, die ich hatte und die quasi meist auftreten. Die Bandscheibe an sich erholt sich i.d.R. gut von evtl. Einrissen etc., insbesondere bei jungen Menschen. Für gewöhnlich hat man es mehr mit Wirbelverdrehungen zu tun, bei denen die Bandscheibe "eingeklemmt" wird und dann zur Leidtragenden wird.

Herzliche Grüße

Dirk


join
joins IP angucken


erstellt am 01. August 2007 um 11:19 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hab alles gellesen,
jetzt gibts für mich nur noch die eine Frage:

wo gibt es dieses Übungsvideo von Packi?

liebe Grüsse join


Kommentar von Dirk:
Am Besten fragst Du mal in der Klinik von Walter Packi nach.

Auf der Webseite von Dr. Vonblon www.rueckenweh.com ist alles auch recht gut ausgeführt.

Herzliche Grüße

Dirk

dirk grothe
dirk grothes E-Mail Adresse dirk grothes Homepage dirk grothes IP angucken


erstellt am 09. Juni 2007 um 8:55 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Gerade erst habe ich berichtet, dass es mir gut ginge. Jetzt habe ich seit gestern Knie probleme. Ich weiß allerdings nicht, ob diese durch die Muskulatur bedingt sind oder ob nicht sogar ein Meniskusschaden vorliegt. Auf Druck tut es mir an der Innenseite des Knies weh und auch bei Seitbewegungen.
Was kann man in diesem Fall packimäßig machen? Die Beugeübungen mache ich schon fleißig.
Gruß Dirk
Dirk Grothe
Dirk Grothes E-Mail Adresse Dirk Grothes Homepage Dirk Grothes IP angucken


erstellt am 17. Mai 2007 um 15:17 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo!

Mir ging es 1 Jahr lang ziemlich schlecht. hatte Gelenkprobleme. Glaubte ich jedenfalls. hatte auch Irrfahrten durch Praxen und Kliniken hinter mir und habe dann die Packi-Leute: Dirk Ohlsen, Ute, Matthias u.a. genervt.
Mit Erfolg. Spiele wieder 2x in der Woche Fusball und fühle mich auch aufgrund meines neuen Wissens um mich psychisch gestärkt.
Danke an die Geduldigen.
Dirk
P.S. Geholfen hat mir allerdings auch mein Dorn-Therapeut Gamal Raslan aus Schweinfurt

Lars
Larss E-Mail Adresse Larss IP angucken


erstellt am 16. Mai 2007 um 22:56 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

ich, 40, wohne in der Nähe von Bonn und habe seit nunmehr 2 Jahren große Probleme in der LWS. Insbesondere bei bestimmten Bewegungen (Torsion und Bücken). Ich kann keinen Sport machen (habe viel Tennis gespielt) Ich habe schon länger (> 3 Jahre) einen leichten Bandscheibenvorfall. Ob die Schmerzen davon kommen, weiß niemand, die Ärzte vermuten es. KG hat nicht viel geholfen, ist auch teilweise schmerzhaft (z.B. Sit-ups). Ich stehe kurz davor eine Banscheiben OP zu machen, habe aber Muffensausen.

Meinst Du es wäre bei dem Bild sinnvoll es mit Packi zu versuchen?
Kannst Du mir jemand nennen, der in meiner Nähe so etwas anbietet?

Ich wäre Dir sehr dankbar für eine Antwort lachen .

Viele Grüße Lars
Georg
Georgs IP angucken


erstellt am 16. Mai 2007 um 15:23 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk,

angeregt von den vielen Kommentaren, die ich zur Bestätigung immer gerne zur Kenntnis nehme, möchte ich auch meine Packi-Erfahrungen kundtun.
Ich hatte vor Jahren einen BSV im Lendenwirbelbereich und bin nach einer vergleichsweisen kurzen Leidenszeit in die Blauen-Klinik gefahren. Nach einem weiteren halben Jahr konstanten Übens waren die Probleme behoben und ich schmerzfrei (bis heute - abgesehen von zwei, drei Schmerztagen, die ich mit der gleichen Methode verjagen konnte).

Im Sommer vor drei Jahren dann wurden die Zähne meines Oberkiefers fast komplett überkront. Der Biss stimmte leider überhaupt nicht mehr; die Folge waren Nackenschmerzen und ein folgenschwerer schmerzhafter Knacks in der oberen BWS, der Folgen hatte, die bis heute noch zu spüren sind: Herzjagen, Schwindel, Missempfindungen, Konzentrationsstörungen (für einen Schreibtischtäter eine Katastrophe).
Mit Einschleifungen und einer Aufbissschiene sollte das Problem behoben werden, Pustekuchen. Mit dem Selbstbewusstsein meines ersten erfolgreichen Besuchs bin ich dann vor zwei Jahren nochmal in die Blauen-Klinik und habe dort die Übungen für den oberen Bereich gezeigt bekommen, leider habe ich nicht so richtig aufgepasst und bin im September nochmals kurz da gewesen. Richtig besser wurde es nicht.
Akkupunktur und Osteopathie haben mir in der Folge Erleichterung verschafft.

Jetzt habe ich mich, nachdem ich eine Zeitlang die Übungen ganz sein ließ, wieder intensiver damit beschäftigt. Denn ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass der Gedanke der Übungen, die Beweglichkeit durch eine Verlängerung der Muskulatur zu verbessern, richtig ist. Ich habe auch den Eindruck, dass meine Wirbelksäule nun allmählich reagiert (wenn ich mich im Oberkörper aufrichtige, knackt es im BWS-Bereich und darauf fühle ich mich freier), aber an die Nacken- und Halsübungen traue ich mich noch nicht wieder heran. Danach kann ich mich nämlich zwei Tage vergessen, Schwindel, Konzentrationsprobleme, etc.
Was mich zuversichtlich stimmt: nun sind jedenfalls Schmerzen in dem Bereich da, in dem es geknackt hat, vorher habe ich dort gar nichts mehr gespürt. Auch sportlich läuft es ganz gut, ich jogge drei vier Mal pro Woche (immer mit Sprint) und spiele leidlich Tennis (danach ist es immer schlimmer, aber ich will nicht klein beigeben).
Meine Frage: Soll ich die Nacken- und Halsübungen wieder aufnehmen, mit nur ganz geringem Zug auf dem Theraband?

Auf eine Antwort freut sich
Georg
Christian
Christians IP angucken


erstellt am 04. Mai 2007 um 7:33 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Lieber Dirk
Ich wollte Dir nur kurz danken.
Wir hatten vor gut einem Jahr kurz Kontakt und ich habe dann mit Uebungen nach Paki begonnen. Zuerst noch nicht richtig mit Erfolg, weil ich mein gewohntes Krafttraining nicht lassen konnte und mit Kniebeugen (auch Mountainbiken) kontraproduktiv gearbeitet hatte. Inzwischen mache ich nur noch Paki Uebungen und einfach ein bisschen Sport - von allem was mir gefällt breites Grinsen
Jedenfalls bin ich seit 1/2 Jahr fast schmerzfrei und kann wieder machen was ich will. Ich bin 33 Jahre alt und hatte 10 Jahre chronische Rückenschmerzen (Bandscheiben). Ich hoffe dies gibt allen Mut und Kraft sich selber zu "heilen" anstatt sich krank zu jammern und auf fremde Hilfe zu hoffen. Eigentlich ist der Aufwand gering im Vergleich zur Lebensqualität die man zurückgewinnt.

Gruss Christian


Kommentar von Dirk:
Hallo Christian,

ja ist super. Natürlich hast Du recht mit Deinen Aussagen. Zuweilen ist es aber schwer, jemandem das Radfahren etc. zu verbieten, ich verbiete ungern, aber es ist während des Problemzustandes einfach kontraproduktiv. Wie Gas und Bremse gleichzeitig. Aber zuweilen für schmerzgeplagte Menschen nicht einfach, zumal man bezgl. der Behandlung ja viele Meinungen hört und dann irgendwann verwirrt ist zwischen Massage, Akupunktur, OP, Opiaten und vielleicht Packi.

Herzliche Grüße

Dirk


Gerhard Hutter
Gerhard Hutters E-Mail Adresse Gerhard Hutters Homepage Gerhard Hutters IP angucken


erstellt am 25. April 2007 um 17:34 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

ich bin Heilmasseur (Österreich) und interessiere mich sehr für den Ansatz der Biokinematik. Nun stellen sich mir aber folgende Fragen:

Wenn es durch die vornehmlich sitzende Haltung des heutigen Lebens zu einer Verkürzung des M. Iliopsoas kommt, warum weisen dann genau diese Patienten auch häufig einen Verlust der Lendenlordose auf. Die Verkürzung des Psoas, mit seinem Ursprung im Lendenwirbelbereich ventral, müßte ja gerade das Gegenteil, nämlich eine Hyperlordose aufweisen. Diese Patienten testen auch auf eine Verkürzung des Iliopsoas negativ.

Viele Patienten weisen starke Verkürzungen im Bereich der ischiocruralen Muskulatur auf, was einerseits einen Verlust der Lendenlordose erklären würde, in der Biokinematik so aber keine Erwähnung findet. Ist diese Verkürzung ebenfalls eine Folge der verkürzten ventralen Muskulatur, da ja die ischiocrurale ebenfalls Antagonist dieser darstellt?

Ich würde mich sehr über eine Antwort meiner Fragen freuen.

mfg

Gerhard Hutter


Kommentar von Dirk:
Hallo,

hier gilt, dass nicht nur der Psoas verkürzt und anderes, sondern dass sich aufgrund dieser Anspannung auch eine Gegenspannung im Antagonisten (hinten) bildet. Damit wird die Wirbelsäule quasi zementiert und eingeklemmt (Hypertonus), so dass sie sich nicht mehr frei bewegen kann, bevorzugt zuerst L4/L5/S1. Damit kann man lange ohne Beschwerden rumlaufen, aber wenn ein Wirbel sich dann etwas verrutscht, kommt es zu weiteren reflektiven Verspannung und dann wird es umso schwerer, das wieder von alleine zurechtzurücken.

Deshalb ist dieser Bereich nach meiner Meinung dann so aufgerichtet und verliert die Lordose. Mit der ischiocruralen Muskulatur hast Du recht, aber meist ist diese durch o.g. Problem sekundär. Häufig macht dies aber dann mehr Knieprobleme, weil bei fehlender Streckung die Rotation des Fusses eingeschränkt wird. Folge kann dann Knieerguss, Meniskuseinklemmungen etc. sein.

Unabhängig davon möchte ich betonen, dass ich kein Freund von Schubaldendenken bin und meine "Schubladen" zunächst nur dem Verständnis dienen sollen. Anschliessend muss man natürlich höchst individuell suchen. Auf meiner anderen Webseite meiner eigenen Praxis http://www.ganzheitliche-Heilkunde.info habe ich noch andere Gründe für die Ursache von Schmerzen aufgeführt. Walter Packi ist für mich insofern nicht das einzig Richtige, sondern der Sinn dieser Seite hier ist, sich "nur" mit seiner Therapie beschäftigen, weil es darüber kaum Informationen gibt.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen

Marlis
Marliss E-Mail Adresse Marliss IP angucken


erstellt am 19. April 2007 um 8:03 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Dirk
Mich würde interessieren, warum das Fahradfahren nicht gut tut. Denn auf dem Velo fühle ich mich sehr wohl und finde es sehr praktisch, zum einkaufen ect.
Ist es generell nicht gut, oder erst ab einem gewissem Training mit vielen km? Zum Einkaufen mit kurzen Strecken aber harmlos?
Habe eine Hüftarthrose und eine seitlich gebogene Wirbelsäule bei den Lendenwirbel.
Vielen Dank für deine Anwort.
Gruss Marlis


Kommentar von Dirk:
Hallo,

nun ja: Grundsätzlich ist gegen normales Fahrradfahren nichts zu sagen.

Allerdings kann es schädlich sein, wenn man schon zuviel sitzt. Dann sitzt man weiter und strengt die verspannten Muskeln noch weiter an.

Das es im Sitzen besser geht mit den Schmerzen ist meist dadurch erklärbar, dass dann die Strukturen, die Probleme machen, etwas mehr Spiel bekommen (z.B. bei nach vorne gebeugter Haltung) und der Punkt, wo es weh tut ist dann weiter entfernt. Letzlich sollten aber bei den ersten Schmerzen, wenn diese auf Verkürzungen zurückzuführen sind, die Muskeln wieder locker und lang trainiert werden.

Dies ist der Hintergrund z.B. der Rückneigeübung.

Viele Grüße

Dirk

Judith
Judiths IP angucken


erstellt am 17. April 2007 um 17:42 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo°! Ich bin 13 Jahre und spiele seit 6 Jahren Handball! fröhlich Jetzt hatte ich letzes jahr einen Kreuzbandriss, und 2 Muskelfaserrisse! Ist das normal, das isch das in dem alter schon bekomme, und auch so oft? oder könnte mit meinen Gelenken etwas nicht in Ordnung? Jetzt habe ich leider schon iweder einen! mein Arzt hat gesagt, ich soll mal 10 Wochen pause machen....So lange möchte ich aber eigentlich nicht auf Handball verzichten...Gibt es eine möglichkeit oder Bandagen, damit ich früher anfangen kann? würde mich über eine Antwort sehr freuen!

Judith zwinker


Kommentar von Dirk:
Hallo Judith,

darüber müsste ich genaueres wissen. Schick mir doch eine pm. Vielleicht habe ich eine Idee hierzu.

Herzliche Grüße

Dirk Ohlsen


Subjektiv
Subjektivs IP angucken


erstellt am 06. April 2007 um 12:16 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Im Vergleich zu den hier geschilderten Problemen hört sich meines für Euch wohl eher trivial an:
Ich habe letztes Jahr für nen Marathon trainiert. Es lief wirklich klasse. Zieliet war 2:50. Irgendwann im August 2006 begannen Leistenprobleme, also nicht durch eine einzelne falsche Bewegung, sondern sondern es fing bei ner sehr schnellen Trainingseinheit an und wurde immer schlimmer. Ich dachte, ich hätte einfach zu hart trainiert. Aber auch reduziertes und ganz lockeres Training schmerzten dann.

Ich lief im Oktober dann noch den München-Marathon, schluckte im Training Voltaren. (Mein Orthopäde meinte, es sei einen "weiche Leiste" und ich könne den Marathon ruhig machen.).
Der Marathon lief brauchbar angesichts des spärlichen Trainings davor.

Danach machte ich ziemlich wenig, wollte regenerieren. Aber die Schmerzen wurde ehr mehr als weniger. Inzwischen schmerzt mich der Lendenwirbelbereich, die Leiste und ich kann nicht ohne Beschwerden joggen. Ich war inzwischen bei 2 Orthopäden und 2 Krankengymnasten.

Alle erschienen mir eher ratlos. Ein Leistenbruch ist jedenfalls ausgeschlossen. Eine Krankengymnastin tippte auf den Iliopsoas-Muskel als Ursache. Sie meinte, der sei schwer zu behandeln.

Hat jemand einen Rat für mich?
Stefan
Stefans IP angucken


erstellt am 25. März 2007 um 4:50 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo,

ich leide unter einem Impingementsyndrom in der Schulter.
Gibt es dagegen eine Übung.
Gibt es vielleicht Ärzt im Kölner Raum, die nach Biokinematikmethoden verfahren?

Danke
Stefan


Kommentar von Dirk:
Hallo,

Therapeuten in diesem Raum sind mir persönlich keine bekannt. Vermutlich ist es ein reines Muskelproblem und hat nichts mit dem Schultergelenk zu tun. Aus der Ferne kann ich aber mehr dazu leider nichts sagen.

Gute Besserung,

Dirk Ohlsen


Volkmar Brammer
Volkmar Brammers E-Mail Adresse Volkmar Brammers IP angucken


erstellt am 08. Februar 2007 um 11:24 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Liebe Leidensgenossen,
als ehemaliger Leistungssportler (sowie langjähriger Trainer) von der Schulmedizin austherapiert (z.B. Knieathrose, fast vollständige Versteifung im Lendenwirbelbereich, Taubheit im Bein und Fuß, "Tabletten bis ans Lebensende“...) habe ich durch eine Verbindung der Packi-Therapie mit den Drucktechniken der Triggerosteopraktik nach Dr. Bauermeister Selbsthilfemethoden entwickelt, die mich in 3 Jahren zur Schmerzfreiheit und zur Fähigkeit gebracht hat, mit 60 Jahren wieder Leistungssport treiben zu können.

Die Trigger-Osteopraktik gem. Dr. Bauermeister ist mit dem TST-Schlüssel in den Ansätzen stecken geblieben, genauso wie Dr. Packi mit seinen guten Ansätzen. Es ist ein Kernproblem, dass erfolgreiche Techniken wegen dem Zwang zum Geldverdienen zum allein "Seligmachenden" degenieren.
Meine zwar "unwissenschaftlichen", aber durch Erfahrung belegten Auffassungen:
Richtig bei Packi ist der Ansatz, den Bewegungsumfang der Muskulatur wieder zu erweitern. Das ist aber mit so großen Schmerzen verbunden, dass nur Hartgesottene (z.B. Leistungssportler) die natürlichen Schmerzvermeidungsreaktionen überwinden können. Seine Fingerdrucktechnik ist für mich nur als Abrechnungsmethode nachzuvollziehen.

In 3-jähriger fast täglicher Kleinarbeit habe ich die Druck-Technik von Bauermeister weiterentwickelt. Mein TST-Schlüssel liegt nutzlos rum. Kernproblem ist, den notwendigen Druck auf die Muskulatur zu entwickeln und lange genug zu halten. Dazu wende ich je nach Muskel verschiedene Geräte an (Bälle, Rollen etc.). Ohne Einsatz des eigenen Körpergewichts geht es dabei nicht. Alles sehr schmerzhaft, aber man bekommt mit der Zeit zu diesem Schmerz eine ganz andere Einstellung, weil es ein helfender Schmerz ist. Dabei kommt es zu ähnlichen Reaktionen im Muskel und seiner Steuerung wie beim normalen Muskeltraining. Der Effekt der „Superkompensation“ durch die regelmäßige Anwendung der Drucktechnik verbunden mit aktiven Bewegungen der "stillgelegten" Muskelgruppen führt dazu, dass der Muskel schrittweise wieder aktiv wird und vor allem als Folge: die beteiligten Gelenke wieder schmerzfrei werden. Das ist ein langer Prozess und mit einem Klinikaufenthalt bei Packi oder sechs Stoßwellenbehandlungen nicht zu machen.

Für die Vermeidung der akuten Zuspitzungen im Lendenwirbel /Beckenbereich (Hexenschuß) habe ich etwa 6 Wochen gebraucht (jeden Tag oder alle zwei Tage ca. ½ Stunde), nach 2 Jahren bin ich jetzt beweglich und schmerzfrei in diesem Bereich wie vor 30 Jahren. Das ist unter den heutigen Bedingungen als medizinische Therapie nicht machbar.

Ein Vergleich: die Reparatur einer Beule im Auto erfordert die gleichen Kräfte, die die Beule erzeugt haben. Jahrelanges Fehlverhalten hat die gesundheitlichen Probleme mit sich gebracht – nur jahrelanges „richtiges“ Verhalten kann sie auch wieder beseitigen.

Ich wende diese Erfahrungen erfolgreich in meiner Handballmannschaft als Trainer (und wieder Spieler) an. Wichtig ist ein selbstgestelltes Ziel, die neugewonnenen Fähigkeiten der Muskulatur in einer regelmäßigen sportlichen Betätigung anzuwenden, sonst ist man bald wieder beim alten Problem.
Ähnlich Dinge haben die amerikanischen Fittnesstrainer (Mark Verstegen) in der Fußballnationalmannschaft eingeführt.

Das Wichtigste ist Geduld!
Gruss






miranda
mirandas E-Mail Adresse mirandas IP angucken


erstellt am 30. Januar 2007 um 11:51 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Liebe Leute

Hat vielleicht jemand von euch auch Erfahrungen im Bereich Wirbelgleiten?
Gibt es Leidensgenossen und wie sprecht ihr auf die Packi-Übungen an (falls schon ausprobiert)

gruss
miranda
Thomas Mayer
Thomas Mayers E-Mail Adresse Thomas Mayers IP angucken


erstellt am 29. Januar 2007 um 12:00 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Hallo Leidensgenossen,

bei mir wurden vor über 5 Monaten 3 Bandscheibenvorfälle diagnostiziert (L1/2, L3/4), L4/5). Hauptsächlich ist mein li. Bein betroffen, was besonders nach dem Aufstehen eun gehen nur unter Schmerzen ermöglicht.
Nach Orthopäden (CT-Spritzen direkt in die Vorfälle, Akupunktur und Krankengymnsatik), Neurologe (empfahl Schmerztherapie mit Medikamenten) und nun Vorstellung beim Neurochirurgen in der Uni-Klinik (er empfiehlt OP, weil es sich nach erneuter Untersuchung in der Röhre um einen schweren Bandscheibenvorfall bei L1/2 handele, der zwar noch keine Lähmungserscheinnungen verursache, aber doch sehr massiv den Kanal einenge bzw. auf die Nervenwurzel drücke.
So langsam weiß ich mir keinen Rat mehr, da mir jeder Facharzt sein Gebiet als das einzig wahre verkauft, aber bis auf letztgenannten (weil noch nicht ausprobiert) habe ich selbst keine große Besserung erlebt.
Ist OP die letzte Möglichkeit?

Gruß
THomas
miranda
mirandas E-Mail Adresse mirandas IP angucken


erstellt am 27. Januar 2007 um 7:58 Uhr MEZ   Eintrag löschen  Kommentar hinzufügen  Eintrag bearbeiten
Lieber Dirk

Ich leide unter einem Wirbelgleiten, habe zur Zeit wieder unsäglich Schmerzen, wobei ich eher denke, dass es sich dieses Mal um einen Hexenschuss handelt. Welche Übungen empfiehlst du mir?

gruss
miranda

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